FreiheitsNewshttp://news.freiheitsforum.comdescription of the websiteWed, 10 Mar 2010 11:23:00 -0000Arlesheim Reloaded: Ich werde erwähnt, also bin ichhttp://feedproxy.google.com/%7Er/ArlesheimReloaded/%7E3/6KF0re5GtD4/arlesheimreloaded-medien-<p></p><p>Gleich zweimal ist uns die Ehre zu Teil geworden, lobend oder so &auml;hnlich in wirklich wichtigen Journals erw&auml;hnt worden zu sein. In beiden F&auml;llen handelt es sich um Zielgruppenpublikationen. Und beide behalten sich vor, exklusiv auf Papier ihre Inhalte dem gesch&auml;tzten Publikum n&auml;her zu bringen.</p><p>Fangen wir bei der ersten Erw&auml;hnung an: &quot;<a href="http://www.best-of-media.ch/" target="_blank" title="Homepage zum Abwinken">Best of Basel&quot;</a>. Wir haben uns ja fr&uuml;her schon ausgiebig mit diesem Magazin f&uuml;r reiche Basler und solche, die es gerne w&auml;ren, <a href="http://arlesheimreloaded.ch/article/best-of-basel-einmalig" target="_blank" title="Unbestreitbar: Das Heft hat etwas Einmaliges. Deshalb sind wir gespannt, ob es noch ein Zweites geben wird. Doch wirklich hart wird es bei der Ausgabe vier werden: Denn bis dann ist das luxuri&ouml;se Basel wohl durchgehechelt. ">befasst.</a> Nun haben wir es schon in der zweiten Ausgabe selbst ins Heft geschafft.</p><p>Wer h&auml;tte das gedacht. </p><p>Das geht so: Als Kolumnist bei &quot;Best of Basel&quot; ist der ehemalige Wirt der Kunsthalle, Peter Wyss, t&auml;tig (wir verkneifen uns jetzt den Spruch &quot;<em>wer nichts wird.... und wenn auch dann nichts ist, wird Journalist</em>&quot;, das w&auml;re n&auml;mlich unfair). Peter und ich kennen uns schon seit Jahren, er hat an mir, als ich noch in die Kunsthalle ging, einige Tausend Franken verdient, hat also gar manches Hinterrad f&uuml;r seine stehts wechselnden Autos bezahlen k&ouml;nnen. </p><p>Herr Wyss schreibt also (oder l&auml;sst schreiben) und hat von den Best-of-Basel-Machern eine Kolumne quer durchs Heft bekommen. Unter der Rubrik <em>&quot;Unsere Kurligen&quot;</em> werden beispielsweise -minu, Herr Surbeck, Herr Cohn und Herr Morin erw&auml;hnt (<em>&quot;Jede Stadt hat ihre Originale.&quot;</em>) Die f&uuml;llen gemeinsam eine Seite. Auch andere m&uuml;ssen sich zu dritt eine Seite teilen.&nbsp;</p><p>Doch f&uuml;r die Rubrik<em> &quot;Nervens&auml;gen&quot;</em> 2009 wurde jeweils eine ganze Best-of-Basel-Seite ger&auml;umt: Da ist also neben mir noch ein Herr Heinrich S. &Uuml;berwasser (keine Ahnung, wer das ist), Herr Heeb (den kenne ich) und eben - ich. Wow, eine ganze Seite &uuml;ber mich und mein nerviges Weblog. Gratis (alle anderen im Heft zahlen happige Betr&auml;ge). </p><p>Der Text ist ziemlicher Quatsch - nicht etwa deshalb, weil mich Herr Wyss vermeintlich in die Pfanne haut. Sondern deshalb, weil ausser ihm und mir keiner wirklich versteht, was es mit <em>&quot;der einsamen Nervens&auml;ge aus Arlesheim&quot;</em> denn nun auf sich hat. Ich meine, das ist doch ein von den anderen Portr&auml;tierten teuer bezahltes Herzeigeblatt f&uuml;r Kunden und so. Nicht mal den Link zum Blog haben sie angegeben. </p><p>Wobei wir Herrn Wyss mit diesem Beitrag best&auml;tigt h&auml;tten: Messmer ist <em>&quot;&uuml;berheblich, nervig arrogant&quot;. </em>schreibt er<em>. </em></p><p>Der zweite Beitrag, wo wir - l&ouml;bliche - Erw&auml;hnung finden, ist in der neuesten Ausgabe des &quot;Schweizer Journalist&quot; zu finden.<a href="http://www.schweizer-journalist.ch/index.cfm?todo=zei&amp;page=36#vorschau" target="_blank" title="Seite"> Markus Sch&auml;r stellt fest: </a></p><blockquote><p>Die Aff&auml;re um den fehlerhaften Bericht des UNO-Klimarates besch&auml;ftigte die englischsprachige Presse wochenlang. In der Schweiz verschliefen fast alle Medien das Thema. Warum? &nbsp; </p></blockquote><p>Und er f&auml;hrt fort:</p><blockquote><p>Von Scoops und Skandalen erfahren die meisten Interessierten nicht mehr dank den Medien, f&uuml;r die sie bezahlen (m&uuml;ssen), sondern im Internet.</p></blockquote><p>Das ist dann die Stelle, wo Arlesheim Reloaded erw&auml;hnt und unsere Rolle in der ganzen Climategate-Geschichte aufgezeigt wird. Er schreibt, auf welchen ausl&auml;ndischen Blogs man sich informieren muss, um zu wissen, was l&auml;uft.</p><blockquote><p>Oder eben bei Manfred Messmer, der f&uuml;r seine bis zu 1.500 Lesern am Tag das Thema hierzulande erst zu einem machte. </p></blockquote><p>Man bedankt sich bei beiden Autoren. So im Sinn: Ich werde erw&auml;hnt, also bin ich.&nbsp; </p>nospam@nospam.comWed, 10 Mar 2010 11:23:00 -0000http://feedproxy.google.com/~r/ArlesheimReloaded/~3/6KF0re5GtD4/arlesheimreloaded-medien-Burks’ Blog: Im Namen des nicht Erhabenenhttp://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/im-namen-des-nicht-erhabenen<p>Die Geschichte scheint uralt zu sein. Ich habe dennoch beim Lesen des <a href="http://www.muslim-markt.de/boykott/boykott_gegen_titanic.htm">Boykott-Aufrufs</a> von muslim-markt.de gegen die <a href="http://www.titanic-magazin.de/">Titanic</a> Tränen gelacht.</p> <p>&#8220;Hauptversorgungsgrundlage der afghanischen Bevölkerung ist der Islam. Er ist da drunten fast noch wichtiger als Opium für das Volk, welches aber seit einiger Zeit keine große Rolle mehr spielt (das Opium natürlich, nicht das Volk!). Der Islam ist eine sehr friedliche Religion und geht davon aus, daß alle Männer, die keine Rübenbärte tragen, totale Arschlöcher sind. Der Islam verachtet das Judentum, weswegen er von den Deutschen respektiert wird. Außerdem hat die islamische Kultur der Welt unermeßliche Schätze geschenkt: Tausendundeine Nacht, die Blaue Moschee von Istanbul, die Granada in Alhambra, die Fatwah gegen Heinrich Böll, den Damenbart, den Sarotti-Mohr, den Döner mit viel Scharrf, den Brautschleier, den autofreien Sonntag und Yussuf Islam alias Cat Stevens und Naddel Abd el Farrag alias Ralph Siegel. Wer Christ ist, wird von einem Moslem als &#8216;Ungläubiger&#8217; bezeichnet, im Bruder Moslem hingegen erkennt der Kamerad Christ zu Recht meist den &#8216;Ausländer&#8217; oder den &#8216;islamistischen Terrorist&#8217;. Ausnahmen: Cem Özdemir und Kalif Storch.&#8221;</p> <p>Jetzt aber die Analyse: &#8220;Bei den Ausfällen der Titanic gegen den Islam und die Muslime handelt es sich allerdings nicht um einzelne Ausnahmen.&#8221;</p>nospam@nospam.com (admin)Wed, 10 Mar 2010 11:12:36 -0000http://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/im-namen-des-nicht-erhabenenpanoramaef-magazin: Gefährliche Drohung: Sozialverträgliche Budgetsanierunghttp://ef-magazin.de/2010/03/10/1915-gefaehrliche-drohung-sozialvertraegliche-budgetsanierung<p><em>Im Osten was Neues?</em></p> <p><em>von <a href="http://www.ef-magazin.de/autor/andreas-toegel">Andreas Tögel</a></em></p> <p>Es wird ernst. In Österreich ist „Sparen“ angesagt. Die Rede ist von derzeit von der Nomenklatura im Stundentakt abgesonderten Ankündigungen zur Sanierung des durch jahrzehntelange Misswirtschaft und exzessive Finanzierung von „Brot und Spielen“ in Schieflage geratenen Staatshaushalts der Alpenrepublik. Selbstverständlich ist – schenkt man den Aussagen der politischen Elite Glauben – ausschließlich die Krise für die drastische Abweichung von den durch den „Maastrichtvertrag“ oktroyierten Haushaltsvorschriften verantwortlich. Und die veröffentlichte Meinung treibt täglich die Schuldigen durchs virtuelle Dorf: Spekulanten, Zocker, Gierhälse und Casinokapitalisten. Im Osten nichts Neues.</p><p>Gottseidank haben die Spitzen unserer Regierung, der rote Kanzler und sein schwarzer Vize (die beiden werden von Kritikern und Karikaturisten immer wieder – natürlich absolut kontrafaktisch – als Dick und Doof apostrophiert) den Ernst der Lage erkannt und sind nun wild entschlossen, robust gegenzusteuern. Ein „Sparprogramm“ muss her – natürlich ein „sozialverträgliches“. Nach solchen Ankündigungen sträubt sich den relativ wenigen verbliebenen Nettosteuerzahlern des Landes naturgemäß das Haar. Denn „Sparen“ heißt nach kakanischer Lesart Einnahmen erhöhen – und die aktuelle Kampagne weicht von diesem bewährten Muster nicht ab. „60/40“ lautet die vorerst kolportierte Formel, was heißen soll, dass die Sanierung zu 60 Prozent über „ausgabenseitige Maßnahmen“ und zu 40 Prozent über Mehreinnahmen bewerkstelligt werden soll.</p><p>Allein das wäre schon schlimm genug. Man stelle sich ein vergleichbares Szenario – umgelegt auf einen überschuldeten Privathaushalt – vor. Etwas anderes als eine rigorose Ausgabenkürzung – also eisernes Sparen – wird da kaum in Frage kommen. Woher sollten auch signifikante Einnahmensteigerungen kommen, wenn der Debitor von der rücksichtslosen Anwendung krimineller Mittel absieht? Die in Regierungsverantwortung stehenden Obertanen dagegen ...</p>nospam@nospam.comWed, 10 Mar 2010 11:03:00 -0000http://ef-magazin.de/2010/03/10/1915-gefaehrliche-drohung-sozialvertraegliche-budgetsanierungBurks’ Blog: Bananenrepublik IIhttp://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bananenrepublik-ii<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/260/505451/text/">Sueddeutsche.de</a>: &#8220;Der EuGH hat festgestellt, dass Deutschlands Datenschutzbehörden nicht unabhängig agieren können. (&#8230;) Das höchste Gericht der EU <a href="http://tinyurl.com/y9kw2pa">verwarf am Dienstag</a> in Luxemburg die in der Bundesrepublik übliche staatliche Aufsicht über den Datenschutz in der Privatwirtschaft als rechtswidrig. Der EuGH gab damit einer Klage der EU-Kommission statt, die zuvor vergeblich von Deutschland eine Aufsicht über den Datenschutz von Privatpersonen &#8216;in völliger Unabhängigkeit&#8217; gefordert hatte.&#8221;</p> <p>Liebe Offliner und Internet-Ausdrucker bei sueddeutsche.de: Das Urteil ist sogar in deutscher Sprache online verfügbar. Seid ihr nur zu dumm, das zu finden oder nur zur faul, einen Link zu setzen? Oder beides? Oder wollt ihr gar freiwillig sterben, Holzmedien?</p>nospam@nospam.com (admin)Wed, 10 Mar 2010 10:37:42 -0000http://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bananenrepublik-iimediapoliticsprivacyBurks’ Blog: Bananenrepublik Ihttp://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bananenrepublik<p><a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/SPD-legt-Hessens-Innenminister-Ruecktritt-nahe_aid_829940.html">Rheinische Post</a>: &#8220;Es sei ein einmaliger Vorgang, dass der CDU-Politiker einen Parteifreund zum Polizeipräsidenten ernannt habe, obwohl dies vom hessischen Verwaltungsgerichtshof untersagt worden sei&#8230;&#8221; Noch mal zum Mitschreiben: Der hessische Innenminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Bouffier">Bouffier</a> (&#8221;Für seine Tätigkeit als Innenminister erhielt Bouffier bereits zweimal einen Big Brother Award in der Kategorie Politik.&#8221;) stellt einen Spezi als Polizeipräsidenten ein, obwohl ihm das ein Gericht verboten hat. Legel, illegal, scheißegal, CDU. (via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b569d34c">Fefe</a>)</p>nospam@nospam.com (admin)Wed, 10 Mar 2010 10:30:20 -0000http://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bananenrepublikpoliticsBavaria for Ron Paul: Offizielle Goldreserven niedriger als ausgewiesen - IMF-Gold "double counted"?http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2010/03/offizielle-goldreserven-niedriger-als.htmlDass Zentralbanken ihr Gold verleasen und swapen, ist inzwischen schon fast ein alter Hut. <a href="http://gata.org/">GATA</a> berichtet hierüber seit Jahren. Physisch vorhandenes Gold und Goldforderungen an Dritte werden hierbei von Zentralbanken in einer Position zusammengefasst. Das ist natürlich ein buchhalterische Riesensauerei, aber wie gesagt: nichts Neues.<br /><br />Neu ist jedoch der Gedanke, dass auch beim IMF-Gold etwas faul sein könnte:<br /><br />Wird das IMF-Gold zum Teil doppelt gezählt?<br /><br /><div style="text-align: center;"><a href="http://3.bp.blogspot.com/_wgOUPaK0zOw/S5Y8RJjmDoI/AAAAAAAAB-o/IPRwyDydXDU/s1600-h/Bild+232.png"><img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446607064671850114" src="http://3.bp.blogspot.com/_wgOUPaK0zOw/S5Y8RJjmDoI/AAAAAAAAB-o/IPRwyDydXDU/s400/Bild+232.png" style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 93px;" /></a><span style="font-size: 85%;">Größte Goldreserven, aktuell<br /></span></div><div style="text-align: center;"><span style="font-size: 85%;">Man sieht, dass die 3.005 Tonnen des IMF eine nicht unbedeutende Größe darstellen.<br /></span></div><br />Diese 3.005 Tonen unterteilen sich in das Gold, welches der IMF zu seiner Gründung 1944 erhalten hat, und das Gold, welches der IMF ab 1944 z.B. durch Zinseinnahmen "erwirtschaftet" hat.<br /><br />Das "Gründungsgold" gehört dem IMF gar nicht, da es ihm nur treuhänderisch als Sicherheit zur Verfügung gestellt wurde. Die Gründungsmitglieder haben damals Teile ihrer eigenen nationalen Goldreserven an den IMF übertragen. Eigentümer dieses Goldes sind immer noch die jeweiligen Staaten. Der IMF darf dieses Gold daher auch nicht verkaufen.<br /><br />Könnte es sein, dass dieses Gold seit 1944 doppelt gezählt wird?<br /><br />Es würde dann sowohl in den nationalen Zentralbankreserven der jeweiligen Staaten als auch beim IMF erscheinen.<br /><br />Wäre dies der Fall, so würden ca. 2.500 Tonnen (meine persönliche Schätzung!) weniger Gold real vorhanden sein, als tatsächlich von offizieller Seite ausgewiesen. Das entspräche ungefähr einer Jahresförderung aller Goldminen.<div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8613186554726121580-3562598423244776737?l=bavaria-for-ron-paul.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (Christoph)Wed, 10 Mar 2010 10:00:46 -0000http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2010/03/offizielle-goldreserven-niedriger-als.htmlsackstark: Passivtrinkerschutz: Schleichend durch die Hintertürehttp://www.sackstark.info/?p=17929<h1 style="text-align: center;"><strong>Links überholt Rechts</strong></h1> <p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br /> </strong></p> <p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.sackstark.info/wp-content/uploads/2010/03/rechts-überholen.png"><img alt="rechts-überholen" class="aligncenter size-full wp-image-17931" height="248" src="http://www.sackstark.info/wp-content/uploads/2010/03/rechts-überholen.png" title="rechts-überholen" width="559" /></a><br /> </strong></p> <p><span style="color: #ffffff;">.</span><br /> Das «Ländle», wie Baden-Württemberg bei den Einheimischen auch noch genannt wird, setzt in einem ersten Schritt den von der WHO und der EU-Kommission geforderten Passivtrinkerschutz um und erläßt erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik ein partielles Alkoholverbot. Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr darf im «Ländle» an Tankstellen, Kiosken und Supermärkten kein Alkohol mehr verkauft werden. Als Grund muß wieder einmal der «Jugendschutz» herhalten. Man wolle, so die Moralapostel in der Politik, die «Trinkgelage von Jugendlichen» eindämmen und meint dabei die Erwachsenen, denn zu dieser Nachtzeit sind Jugendliche wochentags im Bett oder wochenendlich in der Disco.</p> <p>Das prohibitionswütige Baden-Württemberg brillierte auch als erstes Bundesland, welches ein Rauchverbot eingeführt hat. Jetzt schießt man sich auf den Passivtrinkerschutz ein. Ganz vorne, wie gehabt, mit dabei sind natürlich wieder die Grünen, Linken und Roten, denen wie immer das Verbot nicht weit geht. Kai Gehring von den Grünen entrüstete sich, daß das Verbot nicht weit genug gehe. <em><span style="color: #000080;">«Was wir brauchen sind Mindestbußgelder, um Verstöße gegen den Jugendschutz schärfer sanktionieren zu können»</span></em> und denkt dabei an seinen eigenen Geldbeutel. Medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit wird heute fürstlich bezahlt. <em><span style="color: #000080;">«Wer Alkohol an Jugendliche verkauft, muß endlich mit spürbaren Konsequenzen rechnen»</span></em>, so der bevormundungssüchtige Politiker. Anscheinend stellt er sich absichtlich dumm, indem er vorgibt, keine Kenntnis vom bereits bestehenden Gesetz zu haben das da klar und deutlich sagt: «Kein Alkoholverkauf an Jugendliche unter 18 Jahren.» Wir von Sackstark wissen es besser: Er und viele andere derselben Couleur tun dies bei voller Kenntnis der Gesetzeslage und offenbaren somit das wirkliche Ziel: Den unerwünschten «Schutz» Erwachsener vor dem Passivtrinken.</p> <p>Innenminister Heribert Rech (CDU) begründete das Verbot mit den ausgeleierten Worthülsen: <span style="color: #000080;"><em>«Wir müssen den nächtlichen Alkoholgelagen und damit der Aggression und Gewalt ein Ende setzen.»</em></span> Von Jugendlichen kein Wort! Etwas realistischer reagierte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), die im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Sabine Bätzing über etwas mehr Sachverstand zu verfügen scheint. Sie äußerte die Befürchtung, daß sich Jugendliche dann eben vor dem Verbotszeitraum mit Alkohol eindecken würden.</p> <p>Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem regulierungswütigen Verbotsstaat. Die Masche ist immer die gleiche. Profilierungssüchtige Politiker mit Pharmainteressen schieben erstmal den «Jugendschutz» vor und meinen in Tat und Wahrheit Erwachsenenbevormundung. Erstaunlich, daß Menschen sich unterwürfig diesen Tugendterror so einfach gefallen lassen. Mehrere Tankstellenpächter hatten schon angekündigt, wegen des Verbotes Stellen streichen zu müssen. Der Verband für Kfz-Gewerbe im Südwesten befürchtet ebenfalls einen starken Abbau von Jobs in der Tankstellenbranche. <span style="color: #000080;"><em>«Im schlechtesten Fall werden es 1500 werden»</em></span>, schätzt der Vize-Geschäftsführer des Verbands, Carsten Beuß.</p> <p>Übrigens: In einer Umfrage der «Welt» sprachen sich 66 Prozent der Befragten gegen ein bundesweites nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol aus.</p> <p><span style="color: #ffffff;">.</span></p> <h3 style="text-align: center;"><strong>Und was macht die Schweiz?</strong></h3> <p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span> </p> <p style="text-align: center;"><a href="http://www.sackstark.info/wp-content/uploads/2010/03/nanny-state2.png"><img alt="nanny-state2" class="aligncenter size-full wp-image-17932" height="355" src="http://www.sackstark.info/wp-content/uploads/2010/03/nanny-state2.png" title="nanny-state2" width="463" /></a></p> <p><strong><span style="color: #ffffff;">.</span><br /> </strong></p> <p>Ähnliches passierte auch in der Schweiz. Die Begründung war zwar nicht der «Jugendschutz», sondern rechtlich etwas realistischer das Schweizer Arbeitsgesetz. Unverständlich hingegen, daß sich ausgerechnet der Schweizer Gewerkschaftsbund SGB so vehement für solch Münchhausenstreiche vor den Karren spannen läßt.</p> <p><span style="color: #ffffff;">.</span><br /> <strong>SGB Willkommen zurück im Mittelalter</strong></p> <p>Die Schweizer Segregation schreitet zügig voran. Bereits seit zwölf Jahren gibt es, vor allem im Großraum Zürich, einige Tankstellen, die währen 24 Stunden einen kleinen Shop betreiben. Sämtliche dieser Tankstellen sind an stark befahrenen Hauptverkehrsachsen gelegen, was aus unternehmerischer Sicht logisch ist: An Straßen mit wenig Verkehr würde der Betrieb eines solchen Geschäftes nicht rentieren.</p> <p>Nun kündigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) an, künftig keine Bewilligungen mehr für solche Shops zu erteilen. Es sei zwar in Ordnung, daß Tankstellen während 24 Stunden Angestellte beschäftigen um Geld für Benzin einzukassieren und ungesunde Kiosk-Artikel zu verkaufen. Der Shop-Bereich aber sei in der Zeit von 01:00 Uhr bis 05:00 Uhr morgens abzutrennen – das Arbeitsgesetz erfordere dies. Das Bundesverwaltungsgericht stützte diese Haltung und forderte die Shopbetreiber auf, mittels mobilen Trennwänden, wie bei Buvoirs, Fumoirs und Pissoirs, <span style="color: #000080;">«Paravents oder sonstigen Sichtblenden»</span> im Shop zu schaffen.</p> <p>Wer das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts liest, hat das Gefühl, er sei im falschen Film: Die Richter führen aus, die Rentabilität des Geschäfts und die Zahl der Kunden seien nicht geeignet, um ein Bedürfnis der Bevölkerung nachzuweisen. Vielmehr sei ein öffentliches Interesse <em>zwingende</em> Voraussetzung, um einen Tankstellenshop während 24 Stunden betreiben zu dürfen. Wer nur noch vom Gericht ausgewählte, wenige Produkte seines Angebotes zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr verkaufen darf, wird tatsächlich ein Rentabilitätsproblem bekommen! Soviel zu den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen der Verwaltungsrichter.</p> <p><span style="color: #ffffff;">.</span></p> <p><strong>Alkoholika tabu</strong></p> <p>Ab Juli 2009 dürfen in Schweizer Tankstellen-Shops nach behördlicher Auffassung nur noch Artikel angeboten werden, welche den <span style="color: #000080;">«Bedürfnissen <span style="text-decoration: line-through;">des Gerichts</span> des Reiseverkehrs»</span> dienen. Damit sind Waren gemeint, die <span style="color: #000080;">«von einer Person getragen werden können»</span>, in <span style="color: #000080;">«handlichen Volumen»</span> angeboten werden und zudem keiner besonderen Beratung bedürfen. Da staunt der Laie. Seit wann können Bier oder Schnaps, Milch oder Yoghurt von einer Person nicht mehr getragen werden?</p> <p>Verkauft werden dürfen während dieser Zeit nur noch Benzin, Kaffee und Snacks. Alkoholika sind absolut tabu. Kunden dürfen, können, müssen zwar noch immer zum Bezahlen des gezapften Benzins in die Shops, dürfen aber keine weiteren Produkte wie Milch oder Brot aus den Regalen kaufen, die nur wenige Meter danebenstehen.</p> <p>Die Betreiber ärgern sich: <span style="color: #000080;"><em>«Nachtschwärmer, Taxifahrer und Polizisten – alle versorgen sich in öffentlichen Shops. Sie entsprechen offensichtlich einem öffentlichen Bedürfnis»</em></span>, sagte Rolf Hartl, Geschäftsführer der Erdöl-Vereinigung. Die Tankstellenbesitzer befürchten massive Umsatzeinbussen und entsprechenden Personalabbau. Eine Tankstellenbesitzerin sagte gegenüber dem «Tages-Anzeiger», sie rechne mit viel Ärger seitens der Kunden. Diese würden so eine Regelung kaum verstehen.</p> <p>Wie die Situation auf den während 24 Stunden geöffneten Schweizer Autobahntankstellen geregelt wird, steht noch in den Sternen. Die Bedürfnisklausel kann dort keinesfalls angewandt werden. Wird man hier auch, wie heute in Baden-Württemberg, den «Jugendschutz» als Vorwand für den Tugendterror moralinsaurer Aposteln bemühen?</p> <p><span style="color: #ffffff;">.</span></p> <p><strong>Bevormundung Erwachsener</strong></p> <p><span style="color: #000080;">«Willkommen zurück im Mittelalter»</span> &#8211; mit diesem Gruß kommentiert die <a href="http://www.freiheit-liberte.ch/" target="_self">IG Freiheit</a> den umstrittenen Beschluß des seco, daß Tankstellen-Shops im Kanton Zürich künftig während der Nacht schließen müssen. Die IG Freiheit ist überzeugt, daß es für eine international ausgerichtete Stadt wie Zürich selbstverständlich sein sollte, daß es Shops gibt, welche 24 Stunden pro Tag geöffnet sind. Daß dazu ein reges Bedürfnis in der Bevölkerung bestehe, zeige die permanente Kundschaft zu späten Stunden. <span style="color: #000080;"><em>«Hier das Rad der Zeit zurückdrehen zu wollen, ist nicht nur unsinnig, sondern unmöglich»</em></span>, schreibt die IG Freiheit und hält in einer Mitteilung fest: <span style="color: #000080;"><em>«Einmal mehr schüttelt mancher Zürcher den Kopf über Bundesbern».</em></span></p> <div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"></div>nospam@nospam.com (Carolus Magnus)Wed, 10 Mar 2010 10:00:03 -0000http://www.sackstark.info/?p=17929alkoholbawübenzinbevormundungbewilligungbuvoirscarsten beussdeutschlandfumoirsgesundheitsfaschismusgewaltgrüneheribert rech cdujugendschutzkai gehringkiosk-artikelkneipensterbenlinkelinksmechthild dyckmans fdpmoralapostelnanny statenanny-statenatürliche genußmittelpassivtrinkerpassivtrinkerschutzpissoirsprohibitionpuritanismusrechtlichesrechtsrotesabine bätzingschweizschweizer gewerkschaftsbundsecosegregationsgbtankstelletankstellen-shopstugendterroruno & co.verbotverbotsmanieverbotsstaatwirtschaftzürichüberholenAntibürokratieteam: Spekulant an die Wandhttp://feeds.epu.li/%7Er/antibuerokratieteam/%7E3/fqI4W1hanqg/<!-- google_ad_section_start --> <p><img align="right" alt="" hspace="5" src="http://www.antibuerokratieteam.net/wp-content/uploads/2010/03/Francisco-de-Goya-y-Lucientes-023-150x150.jpg" vspace="5" />Die Spekulanten sind schuld an der Krise in Griechenland, am Wertverlust des Euro. Das &#252;berrascht nicht – waren sie doch schon schuld am Ausstieg der Briten aus dem europ&#228;ischen Wirtschaftsraum, an der aktuellen Finanzkrise und an vielen anderen schlimmen Entwicklungen. Sie m&#252;ssen, so fordert eine Allianz von Politikern von der deutschen Kanzlerin bis zum griechischen Premier, daran gehindert werden, die Krise zu versch&#228;rfen. Folterinstrumente sollen ausgepackt werden.<span id="more-6073"></span></p> <p>Doch was ist wirklich passiert? Auf den Finanzm&#228;rkten spiegelt sich (endlich!) einfach das wieder, was ohnehin jeder Beobachter wei&#223;: Dass die griechische Verschuldung, die &#252;berbordenden Staatsausgaben langfristig nicht tragbar sind. Dass die Kriterien f&#252;r den Beitritt zum Euroraum nicht durchgesetzt wurden. Dass die griechischen Betr&#252;gereien beim Beitritt zum Euroraum folgenlos geblieben sind.</p> <p>Die sogenannten Spekulanten verursachen keine Probleme, sie machen sie offensichtlich. Sie wollen daraus, dass sich die Wahrnehmung durch die Marktteilnehmer &#228;ndert, Gewinn ziehen. Sie k&#246;nnen richtig liegen, sie k&#246;nnen sich irren. Aber sie ver&#228;ndern nicht die Fakten, die der Einsch&#228;tzung der Zukunft durch andere zugrunde liegen. Wenn diese das Vertrauen in die Worte der Politiker (oder Manager bestimmter Unternehmen) und in ihre F&#228;higkeit, Probleme zu l&#246;sen, verlieren, dann verkaufen sie griechische Staatsanleihen, den Euro oder irgendwelche Aktien. Sie haften f&#252;r die Richtigkeit ihrer Einsch&#228;tzung – jedenfalls dann, wenn Politiker das nicht durch staatliche Hilfe verhindern.</p> <p>Politiker selbst dagegen haften nicht – sie k&#246;nnen immer weiter wiederholen, dass doch im Gro&#223;en und Ganzen alles in Ordnung sei. Sie k&#246;nnen sich immer auf die Seite schlagen, die ihnen gerade politisch opportun erscheint.</p> <p>Traurig ist, dass sich auch FDP-Politiker an der Spekulantenschelte beteiligen. Der Europaabgeordnete Chatzimarkakis sagte in einer Talkshow: „Die Banken, die wir gerade gerettet haben, bringen uns nun mit ihren Spekulationen wieder in die Bredouille: die Commerzbank, die Deutsche Bank.“ Dabei sollte man eines nicht vergessen: Die Deutsche Bank wollt gar nicht gerettet werden, sie wurde dazu gezwungen, sich „von uns“ retten zu lassen, und zwar aus „Solidarit&#228;t“.</p> <p>Die Spekulanten, so Chatzimarkakis weiter, w&#252;rden darauf wetten, dass dem Nachbarn das Haus abbrennt. Doch die Realit&#228;t sieht anders aus: Die Spekulanten haben &#252;berhaupt erst sichtbar gemacht, dass das Haus schon lange brennt. Nur wollte es kein politischer Entscheidungstr&#228;ger wahr haben. Das gilt &#252;brigens auch f&#252;r die Spekulation gegen das britische Pfund im Jahr 1992, f&#252;r die die Briten bis heute dankbar sein sollten.</p> <p>&#220;brigens sollte man diesen Vergleich einfach mal zu Ende denken: Wann w&#252;rde jemand ernsthaft darauf wetten, dass seinem Nachbarn das Haus abbrennt? Wenn das Haus in schlechten Zustand ist, es dort keine Brandschutz gibt etc. Was sollte der Eigent&#252;mer tun, wenn er davon erf&#228;hrt, dass viele Wetten auf das Abbrennen seines Hauses abgeschlossen werden? Vielleicht sollte er sich darum k&#252;mmern, sein Haus sicherer gegen Feuer zu machen. Jeder w&#252;rde es f&#252;r unsinnig halten, dass er sich vor allem damit besch&#228;ftigt, gegen die Wetter vorzugehen. W&#252;rde er so vorgehen, w&#252;rden noch mehr Wetten auf das Abbrennen seines Hauses abgeschlossen, weil die &#220;berzeugung w&#252;chse, dass er unf&#228;hig sei, seine Probleme zu l&#246;sen.</p> <p>Aber all das ist nicht wichtig, wenn man sich auf der richtigen Seite f&#252;hlen darf: auf der Seite der armen Griechen, auf der Seite des Euros, dieses gro&#223;en Integrationsprojekts und auf der Seite der K&#228;mpfer gegen Bankenmacht und Spekulation. Wenn man jedoch an der langfristigen Stabilit&#228;t und am Erfolg Europas interessiert ist, dass Spekulanten weiterhin ein wenig mehr Klarheit in so manchen politisch verursachten Nebel bringen.</p> <!-- google_ad_section_end --> <div class="feedflare"> <a href="http://feeds.epu.li/~ff/antibuerokratieteam?a=fqI4W1hanqg:Tqi1t8LWyBM:D7DqB2pKExk"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?i=fqI4W1hanqg:Tqi1t8LWyBM:D7DqB2pKExk" /></a> <a href="http://feeds.epu.li/~ff/antibuerokratieteam?a=fqI4W1hanqg:Tqi1t8LWyBM:qj6IDK7rITs"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?d=qj6IDK7rITs" /></a> <a href="http://feeds.epu.li/~ff/antibuerokratieteam?a=fqI4W1hanqg:Tqi1t8LWyBM:yIl2AUoC8zA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/antibuerokratieteam?d=yIl2AUoC8zA" /></a> </div><img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/antibuerokratieteam/~4/fqI4W1hanqg" width="1" />nospam@nospam.com (Sascha Tamm)Wed, 10 Mar 2010 09:43:01 -0000http://feeds.epu.li/~r/antibuerokratieteam/~3/fqI4W1hanqg/eurofinanzkrisegriechenlandspekulantspekulationtamm's commentswirtschaftBurks’ Blog: Bayerisches Bespitzelnhttp://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bayerisches-bespitzeln<p><a href="http://www.abendzeitung.de/politik/171343"><img alt="Abendzeitung" border="0" hspace="0" src="http://www.burks.de/burksblog/pix/2010/03/100310_1.jpg" vspace="0" width="480" /></a> <p align="left">Diese <a href="http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10290445/index.htm">Pressemeldung</a> der bayerischen Staatskanzlei interessierte mich <i>(Ich habe durch Spiegel Offline und Focus Offline davon erfahren, aber die verlinken das weltwelte Internet nicht, also verlinke ich sie auch nicht&#8230;)</i> &#8220;Der Leiter des Büros des Ministerpräsidenten wurde wegen eines Dienstvergehens von seinen Aufgaben entbunden. Ein Disziplinarverfahren wird eingeleitet.&#8221;</p> <p>&#8220;Leiter Büro Ministerpräsident&#8221; lautet die Überschrift. Wollen die einem die Boolesche Algebra mit Google schon vorgeben oder ist der Genitiv in Bayern jetzt verboten? </p> <p>Der abgelöste Herr heisst Zorzi, der <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/seehofer-loest-regierungssprecher-22305.html">Münchener Merkur</a> schrieb vor zwei Jahren über ihn: &#8220;Die Zukunft von Landesgeschäftsführer Markus Zorzi (43), der als ranghöchster Mitarbeiter sogar im Parteipräsidium sitzt, ist offen. Zorzi hatte bisher die Aufsicht über die Strategie-Abteilung. Guttenberg sagt, Zorzi solle bleiben: &#8220;Ich würde auf ihn sehr, sehr ungern verzichten.&#8221; Zorzi gehört zum CSU-Ortsverband <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/csuortsverband-verschlankt-vorstand-102555.html">Grafrath</a>. Da steht Zorzi auch im <a href="http://tinyurl.com/y9uhhvq">Telefonbuch</a> und <a href="http://tinyurl.com/ybns75o">da wohnt er auch</a>.</p> <p><i>By the way: Ich hatte mr in meinem Artikel <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28075/1.html">Projekt Xanadu reloaded</a> Gedanken gemacht, was geschähe, nähme man Online-Journalismus in Deutschland ernst. Diese &#8220;Gefahr&#8221; droht bekanntlich nicht, da die Internet-Ausdrucker in der Medien die Zügel in der Hand und soviel Angst vor Links haben wie ein Schneemann vor der Sonne. Wenn aber eine bayerische Zeitung verrät, dass ein Mann eine öffentliche Funktion innehat, dann kann ja jedermann zum Telefonbuch greifen und ihn anrufen. Dann kann ich auch diese Nummer direkt verlinken, wie oben geschehen.</i></p> <p>Die Münchener <a href="http://www.abendzeitung.de/politik/171343">Abendzeitung</a> platziert das bayerische Bespitzeln treffend direkt neben die Big-Brother-Brüste: &#8220;Markus Zorzi soll versucht haben, in den Dienstcomputer seines Nachfolgers einzudringen&#8221;. Aha. Eine private Online-Durchsuchung also? Zorzi wollte den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Remote_access">Remote-Access</a>-Zugriff? Wenn diese Offliner in den Medien auch nur einen Hauch von Ahnung hätten, wüsste man, was gemeint ist. </p> <p>Die Abendzeitung: &#8220;..er habe in den Dienst-Computer in der CSU-Zentrale eindringen wollen, um auf das E-Mail-Postfach von Bernhard Schwab zuzugreifen.&#8221; Wie denn? Was denn? Sind die nicht geschützt? Liegen die dienstlichen E-Mails dort unverschlüsselt herum?</p> <p>Das mögliche Motiv: &#8220;Zorzi, der als braver Beamter und ausgezeichneter Stratege galt, der seine eigenen Interessen nie in den Vordergrund stellte, war sich mit dem Duo Neumeyer/Schwab noch nie grün. Er misstraute ihnen. Offensichtlich wollte er nun aus der Staatskanzlei kontrollieren, was <a>Schwab</a> in der CSU-Leitung so treibt und versuchte deshalb in den Computer der Partei-Spitze zu kommen.&#8221; <i>(Das Handelsblatt schreibt über Zorzi: &#8220;dessen Arbeit in der Partei umstritten war&#8221;. Ach ja? Es kommt also immer darauf an, welcher Spezi einen gerade mit welchen Interessen brieft, liebe Kollegen? Ich kann mich vage daran erinnern, dass es nicht die Aufgabe von Journalisten ist, Gerüchte und Intrigen zu verbreiten. Und ein faktenfreies &#8220;der ist umstritten&#8221; ist unstrittig diffamierend. Ich bin auch umstritten und tue alles, damit es so bleibt.)</i></p> <p>&#8220;In den Computer zu kommen&#8221; &#8211; geht es auch ein wenig genauer? So einfach ist das nicht. Er wird ja wohl kaum die Batterien des Rechner versucht haben auszubauen, um das BIOS-Passwort zu verflüchtigen. Oder hat er nur versuchsweise ein Paar Passworte in die Tasten gehämmert, um den Webmail-Account Schwabs zu knacken &#8211; Susi, Mausi, Franz-Josef-Strauss, was einem CSU-Mann so als Passwort einfällt?</p> <p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/297/505488/text/">Süddeutsche</a> ist etwas genauer, aber nicht genau genug: &#8220;Es war ein Sicherheitscheck in der CSU-Parteizentrale, der alles auslöste. Dabei wurde in der vergangenen Woche klar, dass im Februar jemand von außen in den Computer des neuen CSU-Landesgeschäftsführers Bernhard Schwab eingedrungen war. Schnell war auch klar: Dieser Jemand saß in der Staatskanzlei.&#8221; </p> <p>Interessant. Man kann also <i>im nachhinein</i> feststellen, wer was an den Rechnern der CSU gemacht hat? Und &#8220;von außen&#8221; meint ja wohl nicht, dass Zorzi zu einer real gar nicht möglichen &#8220;Online-Durchsuchung&#8221; fähig gewesen wäre.</p> <p>Was also ist eigentlich passiert? Das sollten ernst zu nehmende Journalisten herausfinden. Ich tippe übrigens auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keylogger">Keylogger</a> (&#8221;Sicherheitscheck&#8221;), die auf den CSU-Computern installiert sind. Anders kann ich mir die rätselhaften Formulierungen nicht erklären. </p> <p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/969/322837/text/">Süddeutsche</a> ist jedoch dafür bekannt, dass sie zum Thema Computer auch gern lächerliche Verschwörungstheorien verbreitet wie Annette Ramelsberger vor vier Jahren: &#8220;Den meisten Computernutzern ist es nicht klar: Aber wenn sie im Internet surfen, können Verfassungsschützer oder Polizei online bei ihnen zu Hause auf die Festplatte zugreifen und nachschauen, ob sie strafbare Inhalte dort lagern &#8211; zum Beispiel Kinderpornographie oder auch Anleitungen zum Bombenbau.&#8221;</p> <p>Vielleicht hat Zorzi das gelesen und geglaubt und wollte das versuchen. Selbst schuld.</p>nospam@nospam.com (admin)Wed, 10 Mar 2010 09:39:57 -0000http://www.burks.de/burksblog/2010/03/10/bayerisches-bespitzelnpoliticsprivacyPolitplatschquatsch: Die häßliche Fratze der Armuthttp://feedproxy.google.com/%7Er/politplatschquatsch/SkVU/%7E3/mVBvC49Ke0s/die-haliche-fratze-der-armut.htmlDie Lage ist prekär, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitbürger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende Gift des Kapitalismus. Daniel Drungels ist einer davon, ein armes Würstchen, das unter seiner Lage leidet, seit er von ihr erfahren hat. Im Un terschied zu vielen anderen aber hat Dungels sich entschlossen, nicht länger zu schweigen, sondern sein Schicksal öffentlich zu machen. Herausgekommen ist ein erschütterndes Zeugnis über die alltäglich menschenverachtende Realität des Neoliberalismus in Deutschland, ein packendes Dokument aus einer Zeit des ungehemmten Turbokapitalismus, der seelenzerstörenden Globalisierung und des von den Verhältnissen erzwungenen Duldens himmelschreiender Ungerechtigkeit. Die häßliche Fratze der Armut, sie hat keinen Markennamen, sie kennt kein Pardon. Wir müssen dennoch den Mut haben, ihr ins Gesicht zu schauen.Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes.noreply@blogger.com (ppq)Wed, 10 Mar 2010 09:32:00 -0000http://feedproxy.google.com/~r/politplatschquatsch/SkVU/~3/mVBvC49Ke0s/die-haliche-fratze-der-armut.htmlaa fine frenzy video youtubefinefrenzyvideoyoutubeFriedrich Naumann Stiftung: Liberale kontrovers – in Deutschland und in Brasilienhttp://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=617&wc_id=14379&wc_p=1Acht junge Brasilianer, die für ein Parlamentsmandat kandidieren, waren auf Einladung der Stiftung für die Freiheit Düsseldorf und Berlin – just zu dem Zeitpunkt, als der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stand.nospam@nospam.comWed, 10 Mar 2010 09:30:27 -0000http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php?wc_c=617&wc_id=14379&wc_p=1Politplatschquatsch: Wofür wir gern werben: MfS Stasipornhttp://feedproxy.google.com/%7Er/politplatschquatsch/SkVU/%7E3/ItkBijzKxaY/wofur-wir-gern-werben-mfs-stasiporn.html<a href="http://3.bp.blogspot.com/_S0JEgwasxEg/S5dh9IEhCJI/AAAAAAAALDk/tMeWXfub3EM/s1600-h/mfs+Stasi+mielke+sex.jpg"><img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5446929977094244498" src="http://3.bp.blogspot.com/_S0JEgwasxEg/S5dh9IEhCJI/AAAAAAAALDk/tMeWXfub3EM/s400/mfs+Stasi+mielke+sex.jpg" style="float: left; margin: 0 10px 10px 0; cursor: pointer; cursor: hand; width: 201px; height: 165px;" /></a>Wie die unsichtbare Hand des großen Moralphilosophen Adam Smith, dem PPQ traditionell alle seine Beiträge widmet, arbeitet der kurz vor dem endgültigen Verbot stehende Internetkonzern Google ganz rechts außen daran, passende Werbebanner zu den häufig sehr fragwürdigen Inhalten dieses Boards zu hissen. Mal gelingt das so wunderbar, dass <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/02/wofur-wir-gern-werben-die-liebe.html">wir dankbare Mails von zufriedenen Nutzern bekommen</a>, mal zeigen sich Opfer und Täter der unzulässigen Kaltakquise gleichermaßen verstört: "Suchen Sie MfS Stasi?" heißt es etwa derzeit gelegentlich, "finden Sie MfS Stasi bei uns". Verwiesen wird dann allerdings nicht auf die von uns derzeit häufiger zitierte Qualitätswebsite stasiporn.com, sondern auf ein Portal namens "shopping.com", das in Wirklichkeit keinerlei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3360018133?ie=UTF8&amp;tag=politplatschq-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3360018133">Stasi-Pornografie </a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=politplatschq-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3360018133" style="border: none !important; margin: 0px !important;" width="1" />anbietet.<div class="blogger-post-footer">Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes.<img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7480346370972853353-2385814929886597843?l=www.politplatschquatsch.com" width="1" /></div><div class="feedflare"> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:yIl2AUoC8zA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=yIl2AUoC8zA" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:63t7Ie-LG7Y"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=63t7Ie-LG7Y" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:dnMXMwOfBR0"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=dnMXMwOfBR0" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:F7zBnMyn0Lo"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?i=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:F7zBnMyn0Lo" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:7Q72WNTAKBA"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=7Q72WNTAKBA" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:V_sGLiPBpWU"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?i=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:V_sGLiPBpWU" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:qj6IDK7rITs"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=qj6IDK7rITs" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:KwTdNBX3Jqk"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?i=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:KwTdNBX3Jqk" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:l6gmwiTKsz0"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=l6gmwiTKsz0" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:gIN9vFwOqvQ"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?i=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:gIN9vFwOqvQ" /></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?a=ItkBijzKxaY:OuoNflmUd8U:TzevzKxY174"><img border="0" src="http://feeds.feedburner.com/~ff/politplatschquatsch/SkVU?d=TzevzKxY174" /></a> </div><img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/politplatschquatsch/SkVU/~4/ItkBijzKxaY" width="1" />noreply@blogger.com (ppq)Wed, 10 Mar 2010 09:09:00 -0000http://feedproxy.google.com/~r/politplatschquatsch/SkVU/~3/ItkBijzKxaY/wofur-wir-gern-werben-mfs-stasiporn.htmlwofür wir gern werbenZettels Raum: Kurioses, kurz kommentiert: Jetzt haben wir es höchstrichterlich: Die Erde wird nicht verschluckthttp://zettelsraum.blogspot.com/2010/03/kurioses-kurz-kommentiert-jetzt-haben.htmlDas Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungs-beschwerde abgelehnt, die sich gegen Versuchsreihen am europäischen Kernforschungszentrum Cern richtete. (...) Die Größe eines vermeintlichen Schadens – hier die Vernichtung der Erde – erlaube keinen Verzicht auf eine ordentliche Begründung. Es genüge nicht, "Warnungen auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen, also gegenüberzettel@techemail.com (Zettel)Wed, 10 Mar 2010 09:06:24 -0000http://zettelsraum.blogspot.com/2010/03/kurioses-kurz-kommentiert-jetzt-haben.htmlBavaria for Ron Paul: Ist die Fed insolvent?http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2010/03/ist-die-fed-insolvent.htmlDie Seite <a href="http://www.wirtschaftsfacts.de/">www.wirtschaftsfacts.de</a> macht sich häufig die Mühe, aktuelle Artikel aus der US-Finanzblog-Szene zu übersetzen. Darunter sind wahre Perlen wie diese hier:<br /><br /><a href="http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=2840" rel="bookmark" title="Permanent Link to Fed könnte in Insolvenz rutschen">Fed könnte in Insolvenz rutschen</a> (Zerohedge-Übersetzung weiter unten im Artikel)<br /><br />Herzlichen Dank an das Team der Seite!<div class="blogger-post-footer"><img alt="" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8613186554726121580-3824754922229439314?l=bavaria-for-ron-paul.blogspot.com" width="1" /></div>noreply@blogger.com (Fabio Bossi)Wed, 10 Mar 2010 08:34:57 -0000http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2010/03/ist-die-fed-insolvent.htmlend the fedfederal reservePolitplatschquatsch: Zwangsfüttern in Sachsenhttp://feedproxy.google.com/%7Er/politplatschquatsch/SkVU/%7E3/N3deEif5Etk/zwangsfuttern-in-sachsen.htmlNur 48 Stunden nach den ersten PPQ-Enthüllungen zu mutmaßlich nicht völlig ausgeschlossenen Fällen von Kindesmissbrauch in der früheren DDR ziehen die Leitmedien entschlossen nach. Die Leipziger Volkszeitung hat die Spur der Kinderschänder von den Redaktionsräumlichkeiten bis vor die eigene Haustür verfolgt und einen ehemaligen Bewohner des Eilenburger Ernst-Schneller-Heims gefunden, der versichert, dass es dort "in den Jahren 1970 bis 1980 täglich zu sexuellen Übergriffen" gekommen sei. Danach hätten die Opfer "mehrmals täglich sexuelle Belästigungen" über sich ergehen lassen müssen. So mussten sie "etwa nackt zum Duschraum laufen" und dann dort völlig unbekleidet duschen, obwohl weder katholische noch protestantische Funktionsträger in der Nähe waren. Andere Augenzeugenberichte sprechen von Ernährung mit Harzer Käse und Marmelade aus Eimern Sachsen ist dennoch sichtlich stolz, Dabeisein zu dürfen im großen Ringelrein. Nun gilt es, qualitätsjournalistisch aufwendig in Heimkinderforen weiterzurecherchieren. Dort tun sich Abgründe auf, die weit über sexuellen Missbrauch hinausreichen: "Echt legga" heißt es über eine "Ute aus Breitenbrunn", von einem Jungen mit dem Spitznamen "Kricke" berichten Zeugen, dass er "mit einer von Werkhof bei sexuellen Spielchen im Flagranti erwischt" worden sei und daraufhin "sechs Wochen" in den Jugendwerkhof Torgau gesperrt wurde. Nun wird es nur noch wenige Tage dauern, und auch der Demo-Aufruf ehemaliger Heimkinder vom 3. Januar wird öffentlich bemerkt werden. Unter dem Motto "Wir klagen an weil wir geschlagen wurden, weil wir zwangsgefüttert wurden, weil wir sexuell missbraucht wurden, weil wir gefoltert wurden" wollen die am 15. April 2010 in Berlin demonstrieren. Wer keine Zeit hat oder kein Heimkind ist, darf vorab schon die Online-Petition "Öffentlicher Bußaufruf an die Kirchen in Deutschland" unterzeichnen. Demnächst in diesem Theater: Sex im Thomanerinternat, Missbrauch im Stasiknast, Zwangsfüttern im Jugendwerkhof.Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes.noreply@blogger.com (ppq)Wed, 10 Mar 2010 08:00:00 -0000http://feedproxy.google.com/~r/politplatschquatsch/SkVU/~3/N3deEif5Etk/zwangsfuttern-in-sachsen.htmldeutschlanddpadpa medien deutschland sexmediensexef-magazin: Rezension: „Die Deutschen und ihre Geschichte“: Es lief nicht auf Hitler zuhttp://ef-magazin.de/2010/03/10/1914-rezension-die-deutschen-und-ihre-geschichte-es-lief-nicht-auf-hitler-zu<p><em>Wer Joachim Fest, Golo Mann oder Sebastian Haffner schätzt, wird sich auch von Alexander Gauland gut unterhalten wissen</em></p> <p><em>von <a href="http://www.ef-magazin.de/autor/ansgar-lange">Ansgar Lange</a></em></p> <p>Die deutsche Geschichte lief nicht automatisch auf Adolf Hitler zu. Mit diesen Worten lässt sich Alexander Gaulands schmaler Band „Die Deutschen und ihre Geschichte“ zusammenfassen. Der Autor ist ein bekennender Konservativer. Seine Artikel erscheinen heute vor allem im „Tagesspiegel“ und in der „Welt“. Für Caspar von Schrenck-Notzings „Criticón“ hat er in den 70er und 80er Jahren einige noch immer lesenswerte Autorenporträts vornehmlich englischer Schriftsteller geliefert. Zuletzt war der 1941 geborene Gauland, der einst auch als Staatssekretär in der hessischen Staatskanzlei diente, als Herausgeber und Geschäftsführer der „Märkischen Allgemeinen“ in Potsdam tätig. </p><p>Wer in der Geschichtswissenschaft nicht dem Kult des Bruchstücks huldigt und sich bei Autoren wie Joachim Fest, Golo Mann oder Sebastian Haffner zuhause fühlt, wird sich auch von Gaulands jüngstem Werk angesprochen fühlen. Das Buch ist angenehm kurz, die Prosa elegant und sehr gut lesbar. </p><p>Durchaus kritisch äußert sich der Autor zum „Lebensgesetz Preußens“, insbesondere aber auch zur „Radikalität“ im Handeln von Friedrich dem Großen: „So haben schließlich der preußische Klassizismus und Fontane mehr für die Stabilität dieses Staatswesens getan als die Eroberung Schlesiens. Doch trotz dieser kulturellen Leistungen bleibt der Satz des Historikers Erdmann gültig, dass es keine preußische Idee gab, mit der dieser Staat – anders als Frankreich, England oder auch Spanien – in die Welt hätte hinauswirken wollen.“ </p><p>Für mehr Gerechtigkeit plädiert Gauland auch im Hinblick auf die Beurteilung der Jahre nach dem Wiener Kongress. Sie seien nicht Sinnbild für Reaktion, Stillstand oder Verzopftheit, sondern glückliche und friedliche Jahre, „in denen der Metternichsche Pessimismus für eine ungestörte Privatheit ...</p>nospam@nospam.comWed, 10 Mar 2010 07:57:00 -0000http://ef-magazin.de/2010/03/10/1914-rezension-die-deutschen-und-ihre-geschichte-es-lief-nicht-auf-hitler-zuWirtschaftliche Freiheit: Der Europäische Währungsfond (EWF) ist keine gute Ideehttp://feedproxy.google.com/%7Er/Berthold/%7E3/YnzLLXOYRgg/<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung bef&#252;rwortet die Gr&#252;ndung eines Europ&#228;ischen W&#228;hrungsfonds (EWF) nach dem Vorbild des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF). Mit dem EWF soll die &#8220;akute Krise&#8221; bew&#228;ltigt und f&#252;r k&#252;nftige F&#228;lle ein &#8220;Krisenmanagement&#8221; sichergestellt werden. Dieser Plan d&#252;rfte bei den Regierungen im Euroraum auf Zustimmung sto&#223;en, verspricht er doch den disziplinierenden Druck der Kapitalm&#228;rkte auf das eigene Finanzgebaren abzuschw&#228;chen. Doch was sind die weiteren &#246;konomischen Konsequenzen eines solchen Vorhabens? Um diese Frage zu beantworten, ist es aufschlussreich, zun&#228;chst die Finanzierung des IWF zu betrachten. Um die &#8220;internationale Liquidit&#228;t&#8221; auf eine autonome Basis zu stellen, wurden 1967 sogenannte &#8220;Sonderziehungsrechte&#8221; geschaffen. Sie dienen den IWF-Mitgliedsl&#228;ndern seit 1970 neben Gold und US-Dollar als Reservemedium.</p> <p style="text-align: justify;"><span id="more-2851"></span></p> <p style="text-align: center;"><strong>Anspruch auf Umtausch</strong></p> <p style="text-align: justify;">Ein Land, dem der IWF Sonderziehungsrechte (SZ) zugeteilt hat, hat einen Anspruch auf den Umtausch der SZ beim IWF in eine gew&#252;nschte W&#228;hrung. Bereitgestellt wird das Geld letztlich von den Zentralbanken der IWF-Mitgliedsl&#228;nder: Sie haben die gew&#252;nschten Betr&#228;ge beizusteuern. Angesichts der j&#252;ngst geforderten Aufstockung der SZ kritisierte EZB-Direktoriumsmitglied J&#252;rgen Stark: &#8220;Das ist reine Geldsch&#246;pfung. Das ist Helikopter-Geld f&#252;r den Globus.&#8221; Die Finanzierung der IWF-(Kredit-)Programme ist in der Tat dann inflation&#228;r, wenn die Betr&#228;ge, die an den IWF &#252;berwiesen werden, aus zus&#228;tzlicher Geldsch&#246;pfung stammen und diese Betr&#228;ge nicht kompensiert werden durch R&#252;ckf&#252;hrungen der &#8220;normalen&#8221; Geldsch&#246;pfung im Zuge der regul&#228;ren Offenmarktgesch&#228;fte. Wie der EWF finanziert werden soll, ist also von ganz besonderer Bedeutung. Folgende Finanzierungsoptionen sind denkbar. Erstens: Die Finanzierung des EWF kann durch Bareinlage erfolgen. Doch angesichts der finanziellen Engp&#228;sse bei nahezu allen Mitgliedsregierungen w&#228;re das mit gro&#223;en (Opportunit&#228;ts-)Kosten &#8211; und noch mehr Kreditaufnahme &#8211; verbunden. Zweitens: Die Mitgliedsl&#228;nder des EWF werden mit Forderungsanspr&#252;chen, &#228;hnlich denen der SZ, ausgestattet. Im Krisenfall w&#252;rden einzelne L&#228;nder Geld vom EWF anfordern k&#246;nnen. Sp&#228;testens zu diesem Zeitpunkt m&#252;ssten die Anspr&#252;che jedoch finanziert werden: Entweder m&#252;ssen die EWF-Teilnehmerl&#228;nder Steuergelder an den EWF &#252;berweisen, Kredite aufnehmen, und/oder aber das Eurosystem muss neues Geld sch&#246;pfen.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Reserven von der EZB</strong></p> <p style="text-align: justify;">Drittens: Der EWF erh&#228;lt Euroreserven von der EZB. Diese &#252;bertr&#228;gt einen Teil ihrer W&#228;hrungsreserven an den EWF und erh&#228;lt daf&#252;r Forderungen gegen&#252;ber dem EWF. Das jedoch k&#246;nnte nicht nur zu einer erheblichen Verschlechterung der Qualit&#228;t des Verm&#246;gens f&#252;hren, das das Eurosystem auf der Aktivseite ausweist, sondern die W&#228;hrungsreserven-Autonomie des Eurosystems w&#252;rde auch empfindlich eingeschr&#228;nkt. Dass der EWF mehr Durchschlagskraft haben soll als die (bislang) geltenden EU-Regeln und damit die Gesundung der Staatsfinanzen bef&#246;rdern kann, ist nicht unmittelbar ersichtlich. Gleichzeitig ist jedoch eine Reihe negativer Effekte erkennbar, die mit dem EWF verbunden w&#228;ren: Der EWF hebelt de facto die &#8220;No Bail-out&#8221;-Klausel im EU-Vertrag aus. Sie sieht vor, dass kein Land von den &#252;brigen L&#228;ndern vor der Pleite bewahrt werden darf. Au&#223;erdem: Soll der EWF zum Hauptgl&#228;ubiger eines EU-Schuldnerlandes werden – etwa indem er Anleihen eines strauchelnden Schuldnerlandes aufkauft –, so entsteht &#8220;Moral Hazard&#8221;: Mit dem Errichten des EWF k&#246;nnen die Finanzm&#228;rkte (endg&#252;ltig) davon ausgehen, dass ein Schuldnerland in jedem Falle vor der Zahlungsunf&#228;higkeit bewahrt wird – eine Entwicklung, die vermutlich bereits das Preisgef&#252;ge im Staatsanleihenmarkt ma&#223;geblich erfasst hat.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Abbildung:<br /> Sovereign CDS Spreads in Basispunkten, 5-Jahre Laufzeit</strong></p> <p><a href="http://feeds.feedburner.com/wordpress/bilder/polleit_pic_4.jpg"><img alt="Europ&#228;ischer W&#228;hrungsfonds" class="aligncenter" src="http://feeds.feedburner.com/wordpress/bilder/polleit_pic_4" title="Sovereign CDS Spreads in Basispunkten, 5-Jahre Laufzeit" width="400" /></a><br /> <small>- zum Vergr&#246;&#223;ern bitte auf die Grafik klicken &#8211; </small></p> <p><strong>Quelle:</strong> Bloomberg.</p> <p style="text-align: center;"><strong>Schuldenqualit&#228;t f&#228;rbt ab</strong></p> <p style="text-align: justify;">Schlie&#223;lich f&#228;rbt die schlechte Schuldenqualit&#228;t eines Landes auf die &#252;brigen L&#228;nder ab. Denn sie werden f&#252;r die unsolide Finanzpolitik eines Landes haftbar gemacht und m&#252;ssen die Kredite durch Steuern oder neue Kredite finanzieren. Die Finanzierung des EWF w&#252;rde im Krisenfall wohl mit einem Anwachsen der Staatsverschuldung verbunden sein, und der politische Druck auf die EZB, die Staatsschulden zu monetisieren, stiege weiter an.<br /> Wegen dieser &#220;berlegungen erscheint die Gr&#252;ndung des EWF, der im Regelwerk der EU-Vertr&#228;ge &#252;berdies gar nicht vorgesehen ist, &#228;u&#223;erst problematisch: Weil er keine &#252;berzeugende Rezeptur gegen die Ursachen f&#252;r ungesunde Staatsfinanzen ist und zudem das Risiko birgt, neue Probleme zu schaffen, die das Europrojekt durch anwachsende Transferzahlungen und steigende Inflation gef&#228;hrden k&#246;nnen. Ein produktiver Beitrag w&#228;re vielmehr eine R&#252;ckkehr zur fiskalischen Disziplin, wie sie der Europ&#228;ische Stabilit&#228;ts- und Wachstumspakt vorsieht.</p> <img height="1" src="http://feeds.feedburner.com/~r/Berthold/~4/YnzLLXOYRgg" width="1" />nospam@nospam.com (Thorsten Polleit)Wed, 10 Mar 2010 06:00:39 -0000http://feedproxy.google.com/~r/Berthold/~3/YnzLLXOYRgg/alle kategorieneuropäischesmonetäresBlicklog: Gedanken zur Eigenkapitalfinanzierung 2.0 – Teil 2: Ein Modellhttp://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/<p>Nach <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/08/gedankenspiele-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-als-ein-weg-aus-der-finanzierungsklemme/" target="_blank">den Vorüberlegungen</a> und der <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/09/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-1-konzeptionelle-vorberlegungen/" target="_blank">Skizze ausgewählter bisheriger Ansätze</a> über die Finanzierung 2.0, wird es in diesem Beitrag deutlich konkreter. In der Folge möchte ich eine Diskussion darüber anregen, ob das Prinzip einer Peer-to-Peer-Eigenkapitalbörse eine Lösung sein könnte, um die im Vorwort skizzierte Eigenkapitallücke zu verkleinern. Wie bereits gestern erwähnt, ist die Idee keineswegs neu und wird etwa für Startups unter dem Titel Crowdfunding versucht. Gleichwohl mangelt es bisher an einer Lösung, die sich an etablierte Unternehmen wendet. </p> <h5>Grundprinzip einer Peer-to-Peer-Eigenkapitalbörse</h5> <p>Über eine P2P-Börse sollen Anleger und Investoren direkt mittelständischen Unternehmen Eigenkapital oder Eigenkapital nahe Mittel in verschiedenen Risikoklassen und Losgrößen zur Verfügung stellen können. Um zu verstehen, wie das funktioniert, ist es hilfreich, sich zunächst die P2P-Kreditbörsen <a href="http://www.smava.de" target="_blank">Smava</a> und <a href="http://www.auxmoney.com" target="_blank">Auxmoney</a> anzuschauen. Sie vermitteln Darlehen direkt zwischen Kapitalgebern und Kreditnehmern in sogenannten n-zu-m-Beziehungen.</p> <h4 align="center"><a href="file://C:/Users/dirk/AppData/Local/Temp/WindowsLiveWriter-429641856/supfilesB590FC/image4.png"><img alt="image_thumb2" border="0" height="189" src="http://www.blicklog.com/wp-content/uploads/2009/04/GedankenzurEigenkapitalf.0Teil2EinModell_B205/image_thumb2.png" style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px;" title="image_thumb2" width="244" /></a> </h4> <p>Der Kreditnehmer erhält hier nicht von einem Kreditgeber das Geld, sondern im Zweifel von mehreren Anlegern und bestimmt die Obergrenze des Zinses sowie natürlich den Kapitalbedarf. Er legt außerdem selbst fest, welche Informationen er von sich aus preisgibt. Ein Anleger bestimmt über die Höhe seines Anlagebetrages, die gewünschte Risikoklasse und wählt den entsprechenden Kreditnehmer aus. Die P2P-Börse übernimmt die Rolle eines Mittlers, prüft die Kreditanträge nach einem standardisierten Verfahren und vergibt eine Bonitätsnote. Daneben stellt sie die Infrastruktur einer Plattform zur vereinfachten Abwicklung der Transaktionen und der Überwachung und Erfüllung der Leistungen.</p> <p>Smava vergibt bereits <a href="http://www.smava-blog.de/2009/04/07/positive-resonanz-von-smava-kunden/">jetzt Kleinkredite auch an Unternehmen</a>, beschränkt bisher allerdings den Höchstbetrag auf 25.000 €. Für größere Finanzierungen reichen die geforderten Informationen und der standardisierte Prüfprozess nicht aus, zumal smava branchenüblich vorwiegend vergangenheitsorientierte Daten der Kreditnehmer abfragt. Neu ist aber, dass Kapitalnehmer und Kapitalgeber (anonymisiert) direkt miteinander über die Plattform kommunizieren können. </p> <h5>Übertragung des P2P-Modells auf die Eigenkapitalfinanzierung</h5> <p> <span id="more-15435"></span><br /> <h5></h5> <p>P2P-Börsen haben letztlich die Rolle eines Informations- und Transaktionsintermediärs, auch wenn juristisch aus bankenaufsichtsrechtlichen Gründen noch ein Kreditinstitut zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern geschaltet ist. Im Prinzip lässt sich dieses Modell gedanklich leicht auf die Eigenkapitalfinanzierung übertragen. Ein Prozess für die Unterstützung der Eigenkapitalfinanzierung ließe sich nämlich analog organisieren. Freilich ist dabei eine komplette maschinengestützte Abwicklung nicht vorstellbar. Im Gegensatz zur Vergabe von Kleinkrediten unterliegt die Eigenkapital- oder Mezzaninefinanzierung zusätzlichen Anforderungen, insbesondere wenn es um höhere Beträge geht. </p> <p>Diese Anforderungen dürfen aber nicht zu einem Denkverbot führen, denn entscheidend ist, dass durch Standardisierung die Informations- und Transaktionsabwicklungskosten deutlich gesenkt werden können, im Vergleich zum jetzigen Zustand. Auf Basis einer Plattform ließen sich die Informationen wesentlich standardisierter bereit stellen und Beurteilungsprozesse beschleunigen. Dies könnte z.B. dadurch geschehen, dass die Kapitalsuchenden ein bestimmtes (branchenspezifisches) Standardset an Informationen von den Kapitalsuchenden in maschinenlesbarer Form anliefern.</p> <h5>Geheimhaltung und Vertrauensschutz vs. Transparenz … </h5> <p>Für kapitalsuchende Unternehmen gibt es außerdem Anreize mehr Informationen bereit zu stellen. Je mehr Informationen geliefert und belegt werden, desto wahrscheinlicher wird eine Kapitalzuteilung. 2.0-mäßig sollte es natürlich einen offenen Austausch zwischen Kapitalsuchenden und (potentiellen) Kapitalgebern geben. Ein großes Hemmnis besteht hier allerdings darin, dass Kapitalsuchenende aus sehr nachvollziehbaren Schutzgründen nur eingeschränkt Informationen für alle (potentiellen) Investoren veröffentlichen wollen. Schließlich besteht ja erhebliche Unsicherheit darüber, ob nicht etwa unter den Anlegern ein potentieller Konkurrent lauert. Hier liegt also ein wesentlicher Unterschied zu den P2P-Börsen für Privatpersonen.</p> <h5>… mit Unterstützung von Leadinvestoren und</h5> <p>Der Informationsaustausch muss daher in verschiedenen Vertraulichkeits und Freigabestufen erfolgen und bis zu einem gewissen Grad anonymisiert sein. Weil persönliche Prüfungen notwendig sind, könnten sogenannte vertrauenswürdige und neutrale Leadinvestoren für Transparenz sorgen. Leadinvestoren könnten etwa klassische Beteiligungsgesellschaften oder Fonds sein, die auf der Plattform aktiv mitwirken. Sie erhalten alle Informationen und geben nach standardisierten Kriterien ein Urteil ab und legen den eigenen Investitionsanteil offen. Für ihre Aktivität erhalten Sie einen bevorrechtigten Zugriff bis zu einer festzulegenden Obergrenze und/oder eine Prämie in Form höherer Ausschüttungen oder Anteile an der Vermittlungsprovision. Damit der Kapitalsuchende ihre Unabhängigkeit überprüfen kann, sind bestimmte Informationen über die Leadinvestoren sowie ihre Investitionshistorie auf der Plattform offen zu legen. </p> <h5>Ausgleich des Informationsnachteils durch First Loss-Ansatz</h5> <p>Anleger und kleiner Investoren haben das Problem, dass sie aufgrund des Anonymisierungswunsches die Informationen nur unzureichend prüfen können. Bei kleineren Anlagebeträgen lohnt außerdem keine umfassende Prüfung. Um diesen Standardinvestoren aber ein vertrauenswürdiges Signal zu senden, könnte über ein sogenannten “First Loss-Ansatz” ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, mehr Risiko zu übernehmen, sich aber auch mehr Informationen zu beschaffen. </p> <p>Den First Loss-Anteil könnten entweder Leadinvestoren oder die Plattform selbst übernehmen. Wer einen First-Loss-Anteil übernimmt, erhält dafür eine höhere Verzinsung. Cherry-Picking und Zitronenauslese könnten durch Ober- und Untergrenzen eingeschränkt werden, aber vor allem auch dadurch, dass andere Anleger, diese First-Loss-Funktion übernehmen können und der First-Loss-Anteil über ein Auktionsverfahren vergeben wird. </p> <p>Leadinvestoren und/oder First-Loss-Träger könnten eine Beurteilung nach standardisierten Kriterien nebst Freitext abgeben. Außerdem würden die Standardanleger sehen, mit welchem Anteil sie sich beteiligen. Dadurch entsteht eine qualitativ hochwertige Signalwirkung. </p> <h5>Möglicher Ablauf der Transaktion</h5> <p>Damit es nicht zu unübersichtlich wird, hier der grobe Ablauf bis zum Abschluss der Transaktion:</p> <ol> <li>Unternehmen registriert sich stellt Anfrage über Kapitalbedarf </li> <li>Unternehmen erhält Zugang zu der Plattform und stellt dort Informationen und Daten nach bestimmten Standards in maschinenlesbarer Form zur Verfügung (auf Wunsch können Daten anonymisiert werden) </li> <li>Fachleute der Plattform prüfen die Daten. Der Prüfkatalog ist dabei abhängig vom Umfang des Kapitalbedarfs und wird ab einer bestimmten Summe durch eine möglichst standardisierte Due-Diligence und die Bereitstellung entsprechender Dokumente als Nachweis ergänzt. In jedem Fall führen Fachleute der Plattform ein persönliches Gespräch mit dem Management und verschaffen sich vor Ort einen persönlichen Eindruck (auch für Blick in Dokumente notwendig). </li> <li>Parametrisierung des Angebotes vor Veröffentlichung durch Kapitalsuchenden (Höhe-, Laufzeit, Basisdaten, Rückzahlungsmodalitäten, Informationsrechte, etc.), Auswahl Leadinvestoren, First Loss Wunsch, Offenlegung von Daten an welche Investorengruppen </li> <li>Die Informationen werden auf der Plattform den registrierten Benutzern veröffentlicht. Festzulegen ist dabei, welche Informationen allen Nutzern, welche den (auszuwählenden) Lead-Investoren und welche für die First-Loss-Träger zugänglich sind. </li> <li>Leadinvestoren bekunden Interesse und erhalten Möglichkeit zur Überprüfung der Daten und Informationen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dies kann die Anforderungen weitere Unterlagen und persönliche Gespräche umfassen. </li> <li>Die interessierten Leadinvestoren geben eine persönliche Einschätzung des Investments nach verschiedenen Beurteilungskriterien ab. Diese Einschätzung ist allen (registrierten) Nutzen zugänglich. Anschließend können Sie ein erste Gebot abgeben. </li> <li>Interessierte Anleger können verbindliche Gebote abgeben für die First-Loss-Tranche oder den weiteren Bedarf und/oder zunächst in einem für den Bietungsprozess offenen Kasten Fragen an den Kapitalsuchenden stellen. Gebote umfassen Betrag und Verzinsuntergrenze und können bis zu einem bestimmten Zeitpunkt angepasst werden. </li> <li>Die Transaktion wird erst geschlossen, wenn durch die Gebote aller Anleger bis zu einem bestimmten Stichtag die vom Kapitalsuchenden vorgegebene Summe erreicht wird. </li> <li>Die Auszahlung des Betrags erfolgt gegen entsprechende Dokumente und Beteiligungspapiere. Bis dahin wird das Geld auf einem insolvenzsicheren Treuhandkonto verwaltet.&#160; </li> <li>Regelmäßiges Reporting des Unternehmens in standardisierter Form und Informationsaustausch.&#160; </li> <li>Bedienung der Kapitalanteile durch Erträge, Tilgung und/oder Rückzahlung in einer Summe </li> <li>optional wäre ein “Sekundärhandel” der Kapitalanteile </li> </ol> <p>Da das Verfahren von der Rechtsform des Kapitalsuchenden unabhängig sein soll und etwa die Beteiligung über GmbH oder KG-Anteile juristisch viel zu aufwendig ist, müsste hier eine flexible Mezzanine-Konstruktion mit variabler Ausschüttung entwickelt werden. </p> <p>So könnte in Kladde skizziert etwa eine Eigenkapitalfinanzierungsinstitution 2.0 aussehen. Mir schweben natürliche viele weitere Details dazu durch den Kopf, die aber vor allem für die Umsetzung relevant sind. Dazu gehören auch viele rechtliche Fragen, die zu klären wären. </p> <h5>Vertiefung Informationsbereitstellung</h5> <p>Wichtig ist es, ein Standardinformationsset zur Beurteilung des Risikos zu definieren. Für Unternehmen hat dies den Vorteil, dass sie ihr Reporting und ihre Planungsberichte darauf entsprechend einstellen könnten. Dabei müssen nach meiner Auffassung zukunftsgerichtete Daten viel stärker in die Finanzierungsbeurteilung einfließen. Die derzeit im Einsatz befindlichen Ratingverfahren und Kreditwürdigkeitsprüfungen messen der Unternehmensplanung eine viel zu geringe Bedeutung bei und konzentrieren sich eher auf vergangenheitsorientierte Indikatoren. </p> <p>Es kommt außerdem darauf an, die Voraussetzung für mittelständische Unternehmen möglichst schlank und transparent zu gestalten. So erinnere ich mich an das H.E.A.T- Mezzanine-Programm <a href="https://www.uni-hohenheim.de/unibund/folien2.pdf">von HSBC Trinkaus</a>, die einen standardisierten Prozess für die Bonitätsbeurteilung nach <a href="http://www.moodyskmv.com/newsevents/pr/RC_Germany_Translation.pdf">Moody‘s KMV RiskCalc</a> vorgesehen hatten. Allerdings blieben hier die Entscheidungen im Nebel. Eigenkapitalfinanzierung 2.0 lebt von einem hohen Maß an Transparenz, Offenheit, und Kommunikation auf Augenhöhe. Dadurch wird Vertrauen generiert. Hier entscheidet nicht ein gesichtsloses Gremium, sondern ein Marktplatz, ob ihm die Informationen ausreichen oder er mehr wünscht.</p> <p>Auch krankten die bisher aufgelegten Mezzanine-Programme meist daran, dass Treiber solcher Finanzierungsalternativen eher die Investoren sind und den Initiativen die Balance für die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen fehlten. So konnte es bei H.E.A.T passieren, dass Unternehmen, die fest mit dieser Finanzierungsalternative rechneten, aus dem Programm fielen, weil einfach die Beurteilungskriterien nicht transparent waren</p> <h5>Die Bedarfsfrage</h5> <p>Vor der Klärung juristischer, organisatorischer und technischer Einzelheiten steht vor allem die Frage nach dem Bedarf. Da die Anlaufstelle Bank auch für Eigenkapital zunehmen versiegt, starten viele Unternehmen eine hoch aufwendige und zum Teil frustrierende Suche nach Beteiligungskapital. Was dazu erforderlich ist, ist in <a href="http://www.blicklog.com/wp-content/Managementpraxis/beteiligungstransaktion/map.htm" target="_blank">dieser Mindmap zusammen getragen</a>. Eine P2P-Plattform könnte diese Suche deutlich abkürzen und Such-, Informations- und Transaktionskosten durch einen standardisierten Prozess einsparen. </p> <p>Meine Erfahrungen seit meiner Verantwortung als Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensgruppe auf der Suche nach Kapital sagen mir, dass der Bedarf nach einer solchen Lösung besteht. Der Aufwand im Vergleich zu einer Kreditaufnahme bei Smava oder Auxmoney ist zwar deutlich höher. Aber er ist aber deutlich geringer, als die lange Suche nach einem Investor bis hin zum Closingprozess, der schnell mehrere Monate umfassen kann und außerordentlichen Ressourceneinsatz erfordert (Ausnahmen gibt es natürlich immer, beweisen aber nicht das Gegenteil). Vor allem wenn es gelingt, den Informationsbereitstellungs- und Überprüfungsprozess zu standardisieren sollte der Aufwand nicht wesentlich höher liegen als bei der Aufnahme eines Unternehmenskredites. </p> <p>Meine Erfahrungen als ehemaliger Banker sowie als Berater mittelständischer Unternehmen sowie mit Anlegern und Investoren widersprechen dem ebenfalls nicht, sagen mir aber, dass eine solche Lösung sorgfältig ausgearbeitet werden müsste und natürlich nicht für alle Unternehmen geeignet ist. </p> <p>Das Problem der Anonymisierung wird sich nie vollkommen lösen lassen. Aber hier findet nach meiner Wahrnehmung ein (langsames) Umdenken statt. Die nun in Verantwortung reinwachsende Generation hat viel weniger Probleme mit Informationsbereitstellung und Transparenz als bisherige Unternehmer- oder Managergenerationen. Das hier skizzierte Verfahren bietet außerdem Anreize für die Informationsbereitstellung, weil dadurch überhaupt erst die Finanzierung gesichert werden kann bzw. tendenziell durch mehr Informationen die Kapitalkosten gesenkt werden können. </p> <p>Investoren, die in Eigenkapital nahe Titel investieren, sollte in der Regel das höhere Risiko bewusst sein. Es sind Geschäfte mit besonderen Chancen und Risiken, die bis hin zum Totalverlust führen können (siehe dazu auch <a href="http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~EBC3A9802E8034970B33A0151A4E01081~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">diesen Artikel der FAZ</a>). Ihnen bringt daher eine solche Plattform mindestens vier Vorteile. Sie könnten </p> <ol> <li>auch kleinere Summe investieren und diese </li> <li>auf mehrere Unternehmen und/oder </li> <li>auf verschiedene Risikoklassen verteilen </li> <li>Sie hätten außerdem ein deutlich höhere Transparenz über die Transaktion. </li> </ol> <p>Ihre Anonymität bleibt trotzdem gewahrt (Ausnahme für Leadinvestoren). Sie können sich außerdem untereinander über die Plattform zu den einzelnen Investments austauschen und so vom “geliehenen” Vertrauen profitieren. Solche Möglichkeiten haben sie bei herkömmlichen Beteiligungen gewöhnlich nur, wenn sie als Gesellschafter investieren oder über ein erstklassiges Netzwerk verfügen. </p> <p>Wichtig ist, keine Branche auszuschließen und auch die Finanzierung unabhängig von der Unternehmsphase zu machen. Die Plattform profitiert von der Intelligenz der Masse, die aufgrund der bereitgestellten Informationen ein Rendite-Risikoprofil entwickelt. Die Abhängigkeit von einem im herkömmlichen Prozess erst langwierig zu findenden Investmentmanager wird so deutlich verringert. </p> <h5>Leadinvestor zum Aufbau von Vertrauen und Reputation notwendig</h5> <p>Vertrauen und Reputation sind die wichtigsten Element im Umgang mit Geld. Bei der Suche im Internet entdeckt man immer wieder Informations- und Transaktionsplattformen für Kapital. Einige dieser Plattformen geben sich sehr intransparent und unprofessionell. So werden weder seriöse Kapitalsuchende noch Anleger angesprochen. Daneben versuchen häufig Unternehmen über den Kleinanzeigensektor an Kapital zu kommen. Oft wissen sie nicht, wen sie sich hier ins Boot holen. Außerdem laufen die Prozesse hier vollkommen unstrukturiert und ungeschützt ab. Für Unternehmen, die noch nie Kapital besorgt haben, ist dieser Weg nicht zu empfehlen. </p> <p>Aus meiner Sicht zwingend erforderlich zum Start einer solchen Plattform wäre daher ein Leadinvestor für den Aufbau der Plattform selbst. Außerdem müsste die Plattform am Anfang mit ausreichend Kapital ausgestattet werden, um zunächst in einer Art Betaphase Vertrauen und Reputation aufzubauen. Das Kapital dieses First-Leadinvestors fließt zunächst in den Aufbau und die Vorbereitung der Plattform und wird anschließend verwendet für die First-Loss-Anteile. Die Plattform muss nämlich zunächst eine kritische Größe überschreiten, um breiteres Interesse zu wecken. Dies ist deutlich einfacher, wenn die zwischengeschaltete Institution mit ihrem Basiskapital zunächst eine Vertrauen schaffende Anlagehistorie mit Kapitalsuchenden aufbaut.</p> <p>Die Plattform ist natürlich keine gemeinnützige Einrichtung und finanziert sich durch branchenübliche Provisionssätze für die erfolgreiche Vermittlung von Beteiligungen. Darüber hinaus können optional zusätzliche Dienstleistungen angeboten oder vermittelt werden, etwa damit die Kapitalsuchenden die aus meiner Sicht zwingend notwendigen Informationsanforderungen erfüllen können.&#160; </p> <h5>Diskussion und Umsetzung</h5> <p>In der Summe zeigt der hier skizzierte Vorschlag, dass dieser Ansatz eine Alternative zu traditionellen Finanzierungswegen sein kann. Ob er Sinn macht, wird der Markt entscheiden. Wünschenswert wäre jetzt eine intensive Debatte mit weitereren Fachleuten, um diese Idee zu verfeinern und zu verbreiten. Ich habe dabei wenig Interesse daran, diese Entwicklung wegzudiskutieren und mir nur durchzulesen, warum dies nicht funktionieren sollten und nichts taugt. Viel spannender ist es doch, eine solche Idee einfach weiter zu denken und für sicher vorhandene Schwachstellen Lösungen zu suchen. </p>nospam@nospam.com (dels)Wed, 10 Mar 2010 00:40:00 -0000http://www.blicklog.com/2010/03/10/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-2-ein-modell/beteiligungsgesellschaftenbusinesseigenkapitalfinanzierungsklemmefinanzmarktwirtschaftBlicklog: Audio: Letzte Hoffnung Inflation?http://www.blicklog.com/2010/03/10/audio-letzte-hoffnung-inflation/<p>Das neue und erfrischende DRadio-Wissen hat sich in einem Beitrag mit dem als &#8220;revolutionär&#8221; bezeichneten Papier des Chefökonom des IWF, Olivier Blanchard, befasst, in dem er über den Nutzen einer höheren Inflation philosophiert. Der Hörbeitrag <a href="http://wissen.dradio.de/index.33.de.html?dram:article_id=1286&amp;dram:play=1" target="_blank">kann hier gehört</a> werden:</p> <p>Zur Erläuterung <a href="http://wissen.dradio.de/index.33.de.html?dram:article_id=1286" target="_blank">schreibt DRadio Wissen</a>:</p> <blockquote><p>Olivier Blanchard, der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, hat ein Papier veröffentlicht. Es nennt sich &#8220;Rethinking Macroeconomic Policy&#8221;, also soviel wie &#8220;Wirtschaftspolitik, neu gedacht&#8221;. Obwohl Blanchards Text nur 17 Seiten lang ist, hat er heftige Reaktionen ausgelöst: &#8220;Revolutionär&#8221; sei das Papier, &#8220;brisant&#8221;, &#8220;sensationell&#8221;, eine &#8220;unerhörte Tat&#8221;. Denn darin denkt Blanchard erstmalig darüber nach, ob höhere Inflationsraten nicht auch sinnvoll sein können. Man müsse &#8220;Nutzen und Kosten von Inflation erneut sorgfältig abwägen.&#8221;</p> <p>Führt die Wirtschaftskrise nun zu einem völligen Umdenken in der Geldmarktpolitik und werden höhere Inflationsraten unter Ökonomen in Zukunft zum &#8220;guten Ton&#8221; gehören? DRadio Wissen im Gespräch mit Henrik Müller. Er ist stellvertretender Chefredakteur des Manager Magazins und ist der Meinung, dass Inflation die Demokratie zerstört.</p></blockquote> <p><span id="more-15516"></span></p> <p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p> <p><a href="http://www.imf.org/external/pubs/ft/spn/2010/spn1003.pdf">&#8220;Rethinking Macroeconomic Policy&#8221; – Oliver Blanchards Thesen</a></p> <p><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,680798,00.html">Henrik Müller über Inflation</a></p> <p><a href="http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc%7EE5FB4180416DA4EE4BCDF28A1809391B1%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Die FAZ über Blanchards Thesen</a></p>nospam@nospam.com (dels)Tue, 09 Mar 2010 23:58:00 -0000http://www.blicklog.com/2010/03/10/audio-letzte-hoffnung-inflation/inflationiwfwirtschaftwirtschaftspolitikBlicklog: Webschau Wirtschaftsblogs 2010-03-10http://www.blicklog.com/2010/03/10/webschau-wirtschaftsblogs-2010-03-10/<p>Am Montag hat die Otto-Brenner-Stiftung ein wenig schmeichelhafte Studie zum Wirtschaftsjournalismus veröffentlicht (siehe dazu <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2101/wachhunde-oder-lemminge-der-journalismus-und-die-finanzkrise" target="_blank">bemerkenswerten Beitrag im Spiegelfechter</a>). Über mangelnde Vielfalt, Tiefe und Meinungen brauchen sich Medienkonsumenten, die über die Leitmedien hinausschauen, freilich nicht beklagen. Die meisten Beiträge dieser Webschau Wirtschaftsblogs stammen von Nichtjournalisten, bieten gleichwohl ein umfassendes und interessantes Themenspektrum mit genügend Lesestoff abseits gefälliger “PR-Berichterstattung” oder oberflächlicher Effekthascherei. Wie immer ist dies nur ein kleiner Ausschnitt vieler lesenswerter Beiträge, die allein in den letzten Tagen erschienen sind.</p> <h6>Wirtschaftslage und Wirtschaftspolitik</h6> <p><a href="http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2010/03/trimmed-mean-inflation-trend.html" target="_blank">Trimmed-mean Inflation: Trend abwärtsgerichtet</a></p> <p><a href="http://markusgaertner.wordpress.com/2010/03/09/rohstoff-wette/">Rohstoff-Wette:  Für Rohstoffe spricht immer noch einiges</a></p> <p><a href="http://econbusinessgermany.wordpress.com/2010/03/02/die-debatte-um-hohere-inflation-ist-nicht-gefahrlich-sie-sollte-dringend-gefuhrt-werden/">Die Debatte um höhere Inflation ist nicht gefährlich, sie sollte dringend geführt werden!</a></p> <p><a href="http://bankhaus-rott.de/wordpress/?p=680">Mind the Gap. Pensionsfonds unver-Blümt.</a></p> <p><a href="http://kollateralschaden.wordpress.com/2010/03/09/usa-fed-bilanz/">USA: Fed Bilanz</a></p> <p><a href="http://egghat.blogspot.com/2010/03/zahl-des-tages-080310-1010000000000.html">Zahl des Tages (08.03.10): 1.010.000.000.000</a>:  Druck auf den US-Immobilienmarkt</p> <p><a href="http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=1635&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1">Wie man sich an einer Wirtschaftskrise erfreut</a></p> <p><a href="http://markusgaertner.wordpress.com/2010/03/08/das-okun-ratsel/" target="_blank">Warum die Konjunkturerholung nicht viele Jobs schaffen wird</a></p> <h6>Banken und Finanzmärkte</h6> <p><a href="http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2010/03/cds-spreads-fur-g7-anzeichen-deutlicher.html" target="_blank">CDS-Spreads für G7: Anzeichen deutlicher Entspannung</a></p> <p><a href="http://markt-zyniker.blogspot.com/2010/03/banken-der-staat-garantiert-bis-er.html">Banken: Der Staat garantiert &#8211; bis er selber zusammenbricht</a></p> <p><a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/03/09/liquid-democracy-und-finanzen-aufstand-der-kreativen-mittelschicht/">Liquid Democracy und Finanzen: Aufstand der kreativen Mittelschicht?</a></p> <p><a href="http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=1626&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1">Dumme Börsen und das Kopf-Problem</a></p> <p><a href="http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=2840">Fed könnte in Insolvenz rutschen</a></p> <p><a href="http://econbusinessgermany.wordpress.com/2010/03/08/spekulation-ist-weder-schadlich-noch-sollte-sie-verboten-werden-auch-nicht-bei-griechischen-cds/">Spekulation ist weder schädlich noch sollte sie verboten werden, auch nicht bei griechischen CDS</a></p> <p><a href="http://www.blicklog.com/2010/03/08/risiken-in-einer-bad-bank-sollten-kontinuierlich-bewertet-werden/">Risiken in einer Bad Bank sollten kontinuierlich bewertet werden</a></p> <p><a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/03/07/internet-bezahldienste-paypal-spurt-gegenwind-nicht-nur-deutsche-kunden-sind-unzufrieden/">Internet-Bezahldienste: PayPal spürt Gegenwind – (nicht nur) deutsche Kunden sind unzufrieden</a></p> <p><a href="http://www.blicklog.com/2010/03/06/dokumentation-zur-reform-des-us-finanzsystems-einschrnkung-des-eigenhandels-volcker-rule/">Dokumentation zur Reform des US-Finanzsystems: Einschränkung des Eigenhandels (Volcker Rule)</a></p> <h6>Ökonomie</h6> <p><span id="more-15524"></span></p> <p><a href="http://www.blicklog.com/2010/03/09/vorhersagebrsen-stellen-expertentum-in-frage/" target="_blank">Vorhersagebörsen stellen Expertentum in Frage</a></p> <h6>Management und Praxis</h6> <p><a href="http://www.finanzzeug.de/archives/heuschrecken-wegen-krise-auch-in-2010-noch-nicht-kauffreudig-11121">Heuschrecken wegen Krise auch in 2010 noch nicht kauffreudig</a></p> <p><a href="http://pm-blog.com/2010/03/08/selbstorganisation-chance-oder-illusion/">Selbstorganisation – Chance oder Illusion?</a></p> <p><a href="http://www.blicklog.com/2010/03/09/gedanken-zur-eigenkapitalfinanzierung-2-0-teil-1-konzeptionelle-vorberlegungen/">Gedanken zur Eigenkapitalfinanzierung 2.0 &#8211; Teil 1: Konzeptionelle Vorüberlegungen</a></p> <p><a href="http://www.psychophysik.com/integral-blog/?p=932">Erklärungsmodelle (6): Fraktale Affektlogik</a></p> <h6>Medien und Web 2.0</h6> <p><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2101/wachhunde-oder-lemminge-der-journalismus-und-die-finanzkrise">Wachhunde oder Lemminge? Der Journalismus und die Finanzkrise </a></p> <p><a href="http://carta.info/23945/wirtschaftsjournalismus-in-der-krise-ahnungslos-und-meinungsschwach/">Wirtschaftsjournalismus in der Krise: Ahnungslos, orientierungslos, überfordert</a></p> <p><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/update-mindmap-der-wirtschaftsblogs-und-ein-blick-in-die-szene/">Update Mindmap der Wirtschaftsblogs und ein Blick in die Szene</a></p> <p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/social-media-hotels/">Social Media und Hotels: das Musterbeispiel “Roger Smith”</a></p> <p><a href="http://electrouncle.wordpress.com/2010/03/09/google-gut-oder-bose/">google: Gut oder böse?</a></p> <p><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/03/09/google-buzz/">Warum ich Google Buzz nicht mehr nutze</a></p> <p><a href="http://www.kaipiranha.de/2010/02/18/wie-web-2-0-die-finanzbranche-veraendert/">Wie Web 2.0 die Finanzbranche verändert</a></p> <p><a href="http://www.bloggerforum-wirtschaft.de/index.php/social-media-hymne/">Social Media Hymne</a></p> <h5><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2057/der-anachronist-und-die-talkshow"></a></h5> <p><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2048/die-vorratsdatenspeicherung-ist-tot-es-lebe-die-vorratsdatenspeicherung"> </a></p>nospam@nospam.com (dels)Tue, 09 Mar 2010 23:10:11 -0000http://www.blicklog.com/2010/03/10/webschau-wirtschaftsblogs-2010-03-10/finanzmarktmedienwirtschaft