18. Mai 2012

Ende letzter Woche habe ich angefangen, den Initiator der Aktion „Wir sind die Urheber“ sowie eine mehr oder minder zufällige Auswahl der Unterzeichner per E-Mail anzuschreiben.[1] Ich möchte herausfinden, was sich die Urheber und der Initiator des Briefes wünschen und die gesamte Diskussion auf eine sachliche Ebene führen, auch wenn dies allen Beteiligten (mir auch) oft schwer fällt.

Bevor ich die Antworten in den nächsten Tagen im Detail veröffentliche, hier schon mal die ersten Erfahrungen: Die meisten Urheber scheinen Ängste zu haben, die sie aber nicht genau begründen können; einige halten sich nicht an das deutsche Recht, und einer ...

Alvar Freude auf ODEM.blog um 21:54


Der griechische Exit, also der Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone, ist seit zwei Jahren ein Dauerthema. Zuerst ein Tabu, nur von wenigen Ketzern ins Gespräch gebracht, wurde diese Option dann immer breiter diskutiert. Weil beim Euro-Beitritt gemogelt wurde, wenn Sparmaßnahmen nicht greifen, falls die "falschen" Leute an die Regierung kommen, wenn der Staatsbankrott doch kommt - die "Rückkehr zur Drachme" scheint allgemein die naheliegende Konsequenz.


Das ist ziemlich erstaunlich. 


Denn es gab eigentlich gar keinen direkten Zusammenhang zwischen gemogelten Wirtschaftsdaten und "Euro-Reife". Und es gibt keinen zwischen Staatsbankrott und Ausschluß aus der Euro-Zone. Daß die Griechen schlecht gewirtschaftet haben war und ...

R.A. auf Zettel um 21:25

Nicht vergessen, Freunde: Am Wochenende aufs korrekte Outfit achten!

Rayson auf B.L.O.G. um 20:39

Matthias Landwehr, Literaturagent, ist der Verantwortliche hinter der Aktion "Wir sind die Urheber". Diese habe ich hier kommentiert.

Da viele der laut schreienden „Urheber“ oder selbsternannten Freunde der Urheber i.d.R. keine konkreten Vorschläge außer diffuses „stellt Euch nicht so an wegen ein bisschen Überwachung!“ anführen, habe ich ihm mal einen Brief (Verzeihung: eine Mail!) geschickt. Ich bin gespannt was er antwortet und werde hier berichten.

Meine Mail im Wortlaut (weiter unten Update mit leicht präzisierten Fragen):

Sehr geehrter Herr Landwehr,

mein Name ist Alvar Freude und ich bin Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages ...

Alvar Freude auf ODEM.blog um 19:40

Man wird in den nächsten Wochen viel über Gipfel und die dort erhobenen Forderungen nach “mehr Wachstum” hören. Diese Nachrichten kann man aber schnell vergessen, denn es gilt:

“Wachstum” durch mehr Geld und mehr Verschuldung ist kein Wachstum, sondern staatlich organisierte Augenwischerei. Also Betrug.

(raysonbl auf Twitter)

Rayson auf B.L.O.G. um 19:26

Anlässlich des Kirchentags der römisch-katholischen Kirche in Deutschland haben Katholiken, die in der Partei der “Grünen” organisiert sind, ein “Papier” herausgegeben, in dem sie auflisten, wie das Motto des Kirchentags “Einen neuen Aufbruch wagen” mit Inhalt zu füllen wäre. Dieser Autor hält es für seltsam und wenig wünschenswert, parteipolitische Fronten innerhalb einer Kirche zu eröffnen, so als ob sich die Sicht auf Jesus Christus und seine Nachfolge vom Parteibuch abhängig machen ließe. Die Inhalte, die in dem “Papier” angeführt werden, sind z.T. widersprüchlich, vor allem dann ...

Rayson auf B.L.O.G. um 19:17

Bei den letzten Landtagswahlen hat eine Partei mal wieder hinzugewonnen: die der Nichtwähler. 41,24 Prozent aller Wähler sind in NRW nicht zur Wahl gegangen oder haben eine ungültige Stimme abgegeben, 40,73 Prozent waren es in Schleswig-Holstein – das sind Werte, von denen die “großen Volksparteien” nur träumen können. In NRW haben gerade einmal 23 Prozent der Wahlberechtigten SPD gewählt, 15,46 Prozent die CDU.

Gleichzeitig haben die Wähler lustige Kapriolen geschlagen: die FDP, die soeben noch totgesagt wurde und in Umfragen bei 2 Prozent dümpelte, zog mit überraschend guten Ergebnissen ...

Aaron Koenig auf Antibürokratieteam um 17:36

Aus einem Bericht der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung über den Bundesparteitag der Piraten:

“Die Piraten tun sich schwer damit, Funktionäre zu akzeptieren. (…) Offensichtlich ist eine entschieden agierende Parteispitze für die online organisierten Piraten nicht von großer Bedeutung. Auch hierbei zeichnet sich ein bislang unbekanntes Verhalten innerhalb einer Partei ab. Muten aus Sicht etablierter Parteien ständige Führungswechsel chaotisch an, ist das für die Piraten Ausdruck der Macht der Basis und individuellen Freiheit die Parteiführung auszutauschen. Für sie ist ein Bundesvorsitzender keine Führungsfigur, er ist allenfalls oberste Verwaltungsinstanz.”

admin auf Burks’ Blog um 16:25

Seit zwei Jahren vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht irgendwelche Nachrichten aus Griechenland einen ungläubig bis kopfschüttelnd zurücklassen. Spätestens nach der letzten Wahl spitzt sich die Lage aber zu wie nie: Das griechische Volk hat Europas Hilfspolitik deutlich abgewählt und wenn man ehrlich ist, kann man es ihm auch kaum verdenken. Seitdem scheiterten sämtliche Koalitionsversuche des neuen Parlamentes und die Wahlen werden wiederholt werden müssen.

Unterdessen wird bekannt, dass Griechenland seinen Teil der Abmachung mit denen, die den eigentlich bankrotten Staat dort derzeit mit ihrem Geld künstlich am Laufen halten, gar ...

Jan auf Filterblog um 15:38

[Leserbrief von Robert Nef anlässlich der anstehenden Zürcher Abstimmung zur freien Schulwahl]

Die allgemeine obligatorische überkonfessionelle Volksschule gilt seit dem 19. Jahrhundert als Errungenschaft des liberalen Rechtsstaates. Sie ist tatsächlich eine Institution, die über alle sozialen und sprachlichen Schranken hinweg eine bemerkenswerte Integrationsleistung zustande gebracht hat. Die meisten haben dieses Bildungssystem durchlaufen, und sind mit dem Resultat möglicherweise eine Spur zu selbstzufrieden und zu unkritisch. Motto: Was für unsereiner gut genug war, soll grundsätzlich nicht geändert werden. Darum haben es alle Vorlagen, die eine Liberalisierung des gesamten Bildungsbereichs anpeilen und als ersten Schritt eine freie Schulwahl fordern, ausserordentlich schwer. Das ...

Christian Hoffmann auf Freilich um 15:30

Es ist schon eigenartig: Da findet in Deutschland ein Weltkongreß statt - und die deutschen Medien nehmen ihn so gut wie nicht zur Kenntnis. Die "Zeit" dieser Woche hat ein Interview; ansonsten habe ich kaum etwas gefunden. Es geht um den Weltkongreß der Skeptiker.
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Zettel auf Zettel um 15:10

Armenien ein neues Parlament gewählt und wie üblich erscheinen die Bewertungen internationaler Experten für einen Laien widersprüchlich. Auf den ersten Blick bestätigt sich aber die Dominanz der bisherigen Regierungskoalition.

FNSt um 13:06

Facebook Börsegang

Auch wenn Facebook nun den größten Internet-Börsengang der Geschichte gestemmt hat und seine Aktien zum anvisierten Höchstpreis losschlagen konnte, kratzen Reibereien und Anschuldigungen weiterhin am Image seines (vermeintlichen) Erfinders, Mark Zuckerberg.

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dub auf unwatched.org um 12:03

Daß die zu Ende gehende Woche für die Kanzlerin gut verlaufen wäre, wird man nicht sagen können. Ihre Partei hat eine wichtige Wahl verloren. Sie hat einen wichtigen Minister verloren; einen, der lange Zeit einer ihrer Vertrauten gewesen war.

Daß sie dafür viel gewonnen hätte, ist nicht zu sehen. Mehr Macht? Mehr Autorität und Ansehen? Die schneidende Kälte, die sozusagen Schröder'sche Art, in der sie sich des Ministers Röttgen entledigt hat, dürfte da nicht hilfreich gewesen sein.

Allmählich wird bekannt, wie es zu dem für die Kanzlerin beispiellosen Akt des Rausschmisses von Norbert Röttgen gekommen ist. In der FAZ ...

Zettel auf Zettel um 11:12

Ich verstehe das Bedürfnis, Banken im allgemeinen und die EZB im Besonderen “entmachten” zu wollen. Denn das möchte ich auch.

Banken haben tatsächlich eine solche “Allmacht”, wie Occupy/Blockupy-Randalierer sie nennen. Sie haben ein Monopol und Monopole verursachen immer Probleme, schaffen immer Machtzentren, die zu Unfairness führen. Banken kontrollieren – von der Politik Gnaden – unser Geld. Die Zentralbank kann die Menge und damit den Wert unseres Geldes ständig verändern und manipulieren. Wir können praktisch nichts dagegen tun, denn einfach alternative Währungen zu entwickeln und zu betreiben ist – so ist das bei Monopolen – ja ...

Jan auf Filterblog um 10:47

Nachdem ich heute die Keynote auf der SigInt gehalten habe hier der Volltext des Manuskripts.

Hallo zusammen, liebe Häcksen und Hacker, liebe Netzaktivisten und Gäste
mein Handle ist Scusi. Erst einmal ein herzliches Willkommen auf der diesjährigen SigInt, hier in Köln.

Wir leben in revolutionären Zeiten. Das sieht man nicht nur an z.B. den Aufständen in der arabischen Welt, die momentan größte Revolution ist nicht die in Ägypten oder Tunesien, die größte Revolution ist eine weltweite, eine die uns alle betrifft, die schon seit Jahren andauert und noch Jahre andauern wird, eine die dabei nichts an Ausstrahlung und Kraft ...

scusi auf scusiblog um 10:31

Neues aus dem europäischen Irrenhaus

von Axel B.C. Krauss

Die Währungsunion nimmt momentan immer rasanter die Form einer schmelzenden Uhr wie aus Salvador Dalís berühmtem Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ an. Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der unerfreuliche Nachrichten über die finanzielle Lage einzelner europäischer Staaten einander die Klinke in die Hand geben, ist beängstigend – auch so mancher Vorschlag aus politischem und finanzwirtschaftlichem Munde zur „Eindämmung“ der längst durch Europa stürzenden Pleitewelle dürfte bei vielen Zeit-Mitinsassen für starkes Kopfkratzen oder Ratlosigkeit sorgen.

So ließen Bundeskanzlerin Merkel und der frischgebackene französische Präsident Hollande bei ihrem ersten Treffen kräftig das Phrasenstanzwerk ...

ef-magazin um 10:29

Nur freie Marktwirtschaft zwingt die Reichen, zu dienen statt zu herrschen

von Daniel James Sanchez

„Wir sind die 99 Prozent!“ Dieser Slogan der „Occupy Wall Street“-Demonstranten wurde als das einprägsamste Zitat des vergangenen Jahres bezeichnet. Jene, die sich hinter diesem Ausruf sammeln, machen dies aus Opposition gegen die schurkischen ein Prozent.

Eine Handvoll dieser Protestler weiß, dass die Zugehörigkeit zu dem einen Prozent bedeutet, ein reicher Empfänger staatlicher Bailout-Gelder oder anderer Formen von Unternehmenssubventionen zu sein. Aber für die ökonomischen Gleichmacher in deren Reihen bedeutet es einfach, dass jemand zu reich ist. Sie sagen, das reichste ein Prozent des ...

ef-magazin um 10:22

Typ3

Quelle: http://www.onvista.de/fonds/charts/performance.html?ID_INSTRUMENT=18036183&TIME_SPAN=50M&VOLUME=0&ID_EXCHANGE=KAG&TYPE=LINE&SCALE=rel&DISPLAY_TYPE=LINE&SUPP_INFO=0&AVG1=0&AVG2=0&ID_NOTATION_COMP1=193757&ID_NOTATION_COMP3=0&ID_NOTATION_COMP4=0#chart_01

Die obige Graphik zeigt die Entwicklung des STOXX® EUROPE 600 BANKS SHORT DAILY ETF von DB-X-Tracker im Vergleich zu seinem Referenzindex. Letzterer hat gerade einen neuen 5-Jahres-Tiefpunkt erreicht, die 32 größten europäischen Banken sind also billiger als zum bisherigen Höhepunkt der Finanzkrise 2008/2009. Der Preis des inversen ("Short") ETF ist dagegen nichtmal halb so hoch wie damals, obwohl er prinzipiell ja das ...

Fabio Bossi auf Bavaria for Ron Paul um 10:04

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