(Danke, Ruben!)
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Bild: CCC
Mittlerweile, so scheint es, kommt Sicherheitsbehörden jedes Verbrechen recht, um die Einführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS) und ähnlich bedenklicher Maßnahmen zu fordern. Doch hat die vorrätige Speicherung sämtlicher Kommunikationsdaten aller Bürger tatsächlich einen Mehrwert für die polizeiliche Arbeit und die Aufklärungsquote von Verbrechen? Dieser Frage ging das Max Planck Institut für ausländisches und internationales Strafrecht im Auftrag des deutschen Bundesjustizministeriums nach. Das Ergebnis der Studie fällt dabei äußerst ernüchternd aus.
Das Bedürfnis nach Unterwerfung im Westen
von Axel B.C. Krauss
Der bekannte Blogger Fjordman stellte in einem Beitrag unter dem Titel „Western Feminism and the Need for Submission“ vom 3. September 2006 die Frage, ob man statt des weitverbreiteten „Nanny“-Staates nicht lieber von einem „Ehemann“-Staat sprechen sollte. Er machte ein in vielen Frauen angeblich nach wie vor aktives Bedürfnis nach Unterwerfung als Grund für die Affinität zahlreicher westlicher, politisch beziehungsweise sozialtechnisch aktiver Damen zu totalitärem Gedankengut aus. Man muß die ellenlangen Ausführungen, in denen er Zusammenhänge zwischen radikalem Feminismus und einem durch diesen vehement verteidigten Multikulturalismus besonders ...
Quod erat demonstrandum
von Lion Edler
Sind es Vorboten einer medienkritischen Bewegung? Der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther hat unter der Überschrift ,,Pressehetze ignorieren? Ich bin so frei!“ einen Brief an FDP-Parlamentarier geschickt, in welchem er mit den hiesigen Medien abrechnet. Die ,,Journalistenmeute“ hetze den Bundespräsidenten ,,wie einen räudigen Fuchs über sämtliche Titelblätter“, die Medien ,,mit linksgrüner Hysterie-Berichterstattung“ würden ,,immer mehr zur ersten Gewalt im Staat“, sie hätten vorübergehend suggerieren können, ,,dass man in Deutschland nicht einmal mehr einen neuen, modernen Bahnhof bauen darf“. Auch hätten die Medien uns einreden können, ,,dass in Deutschland keiner mehr günstige Energie aus einem Kernkraftwerk haben ...
Sollte der ESM, wie schon zuvor der EFSF-„Rettungs“-Schirm auch schon, Probleme am Markt haben und es nicht schaffen, Kredite aufzunehmen, für die wir ja „nur“ bürgen (über 167 Mrd.) und ein Land (oder eine Bank in einem Land (!!!) = Art.15) fürchterliche Geldnot haben, dann wird eben bar bezahlt und dann werden aus unseren „nur“ Bürgschaften sofort unmittelbare Bargeldtransfers. Der Bundestag muß dem nicht mehr zustimmen, denn er hat ja das „Kapital genehmigt“, also Deutschlands Haftsumme von 22 Mrd. in ...
Am Rhein tobt am Samstag mal wieder der Mob
von Guido Neumann
So geht es seit Jahren. Zum Beispiel wenn Christen in Berlin gegen Abtreibung demonstrieren. Oder wenn Thilo Sarrazin in Hildesheim über sein Buch sprechen möchte. Oder jetzt in Köln, wo eine rechte Bürgerbewegung Pro Köln am Samstag gegen linksextremistische Gewalt demonstrieren möchte. Motto der Demonstration: „Keine rechtsfreien Räume für linksextreme Hausbesetzer!“ Stets „begleiten“ solche friedlichen Kundgebungen Hundert oder gar Tausende Linksfaschisten, um ihnen unliebsame Meinungsäußerung in einer Orgie von Gewalt zu ersticken. Linke Medien schieben die Ausschreitungen dann anschließend den Opfern in die Schuhe.
Das ist soweit nicht ...
sondern Unternehmen, die in Deutschland ansässig sind, verkaufen Unternehmen, die in anderen Ländern ansässig, Waren und Dienstleistungen. Umgekehrt gilt das natürlich auch – Deutschland importiert auch nichts. Doch ist das wichtig oder ist es nur Wortklauberei? Es wird dann wichtig, wenn, wie die Welt schreibt, das deutsche Exportwunder in Davos am Pranger steht und damit politische Forderungen verbunden werden.
Da behauptet dann Larry Summers, ein ehemaliger Wirtschaftsberater von Obama folgendes: „Wenn alle auf Export setzen, gibt es niemanden mehr, der das Zeug kauft. Dieses Wirtschaftsmodell ist nicht nachhaltig.“ Genau, wenn alle Unternehmen auf der ganzen Welt nur ...
!-->Aus dem Kastentext zu einem Interview mit Hildebrandt im aktuellen "Zeit-Magazin" (5/2012 vom 26. 1. 2012, S. 46).
In einer gestern verabschiedeten Motion fordert [die Staatspolitische Kommission des Nationalrats] den Bundesrat auf, ohne Zuwarten neue Modelle der Presseförderung abzuklären und den Räten Vorschläge zu unterbreiten.
[...]
Für FDP-Nationalrat Kurt Fluri geht es primär darum, die Meinungsvielfalt zu stärken. “Zwanzig Zeitungen nützen nichts, wenn alle das Gleiche schreiben.” Wichtig sei, dass sich eine Zeitung eine eigene Redaktion leisten könnte und nicht bloss Inhalte beziehe.1
Damit kommt man dem Ziel der Meinungsvielfalt kaum einen Schritt näher. Zwar schadet eine eigene Redaktion dabei nicht, aber die Faktoren, die über Meinungsvielfalt oder Meinungseinfalt entscheiden, sind andere. Allen voran natürlich die Meinungen der ...
als nachtrag:
wenn ich mir das paganini’sche original anhöre, frage ich mich: warum hat r. überhaupt … ? hier von der wirklich unvergleichlichen hilary hahn gespielt:
variations-sätze sind natürlich für das darlegen kompositorischer produktivkräfte unvergleichlich: aus jedem scheiss strohhalm wird gold gedroschen: ist das bach’sche goldberg-theme noch in sich selber schön + genügend, ist schon das (fast) letzte klavierwerk beethovens, die unverschämt reichen diabelli-variationen, ein wahrer goldhort auf einem wahren lumpen von einem thema. rachmaninov fällt gegen diese reiche produktivkraft (ich sehe das jetzt nach intensiverer beschäftigung) gnadenlos obermies zurück.
es ist verwirrend, wie erinnerungen einem immer gerne ein kleines streichlein ...
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