10. März 2010

Gleich zweimal ist uns die Ehre zu Teil geworden, lobend oder so ähnlich in wirklich wichtigen Journals erwähnt worden zu sein. In beiden Fällen handelt es sich um Zielgruppenpublikationen. Und beide behalten sich vor, exklusiv auf Papier ihre Inhalte dem geschätzten Publikum näher zu bringen.

Fangen wir bei der ersten Erwähnung an: "Best of Basel". Wir haben uns ja früher schon ausgiebig mit diesem Magazin für reiche Basler und solche, die es gerne wären, befasst. Nun haben wir es schon in der zweiten Ausgabe selbst ins Heft geschafft.

Wer hätte das ...

Die Geschichte scheint uralt zu sein. Ich habe dennoch beim Lesen des Boykott-Aufrufs von muslim-markt.de gegen die Titanic Tränen gelacht.

“Hauptversorgungsgrundlage der afghanischen Bevölkerung ist der Islam. Er ist da drunten fast noch wichtiger als Opium für das Volk, welches aber seit einiger Zeit keine große Rolle mehr spielt (das Opium natürlich, nicht das Volk!). Der Islam ist eine sehr friedliche Religion und geht davon aus, daß alle Männer, die keine Rübenbärte tragen, totale Arschlöcher sind. Der Islam verachtet das Judentum, weswegen er von den Deutschen respektiert wird. Außerdem hat die islamische Kultur der Welt unermeßliche Schätze geschenkt: Tausendundeine ...

admin auf Burks’ Blog um 11:12

Im Osten was Neues?

von Andreas Tögel

Es wird ernst. In Österreich ist „Sparen“ angesagt. Die Rede ist von derzeit von der Nomenklatura im Stundentakt abgesonderten Ankündigungen zur Sanierung des durch jahrzehntelange Misswirtschaft und exzessive Finanzierung von „Brot und Spielen“ in Schieflage geratenen Staatshaushalts der Alpenrepublik. Selbstverständlich ist – schenkt man den Aussagen der politischen Elite Glauben – ausschließlich die Krise für die drastische Abweichung von den durch den „Maastrichtvertrag“ oktroyierten Haushaltsvorschriften verantwortlich. Und die veröffentlichte Meinung treibt täglich die Schuldigen durchs virtuelle Dorf: Spekulanten, Zocker, Gierhälse und Casinokapitalisten. Im Osten nichts Neues.

Gottseidank haben die Spitzen unserer Regierung, der rote Kanzler ...

ef-magazin um 11:03

Sueddeutsche.de: “Der EuGH hat festgestellt, dass Deutschlands Datenschutzbehörden nicht unabhängig agieren können. (…) Das höchste Gericht der EU verwarf am Dienstag in Luxemburg die in der Bundesrepublik übliche staatliche Aufsicht über den Datenschutz in der Privatwirtschaft als rechtswidrig. Der EuGH gab damit einer Klage der EU-Kommission statt, die zuvor vergeblich von Deutschland eine Aufsicht über den Datenschutz von Privatpersonen ‘in völliger Unabhängigkeit’ gefordert hatte.”

Liebe Offliner und Internet-Ausdrucker bei sueddeutsche.de: Das Urteil ist sogar in deutscher Sprache online verfügbar. Seid ihr nur zu dumm, das zu finden oder nur zur faul, einen Link zu setzen? Oder beides? Oder wollt ...

admin auf Burks’ Blog um 10:37

Rheinische Post: “Es sei ein einmaliger Vorgang, dass der CDU-Politiker einen Parteifreund zum Polizeipräsidenten ernannt habe, obwohl dies vom hessischen Verwaltungsgerichtshof untersagt worden sei…” Noch mal zum Mitschreiben: Der hessische Innenminister Bouffier (”Für seine Tätigkeit als Innenminister erhielt Bouffier bereits zweimal einen Big Brother Award in der Kategorie Politik.”) stellt einen Spezi als Polizeipräsidenten ein, obwohl ihm das ein Gericht verboten hat. Legel, illegal, scheißegal, CDU. (via Fefe)

admin auf Burks’ Blog um 10:30

Dass Zentralbanken ihr Gold verleasen und swapen, ist inzwischen schon fast ein alter Hut. GATA berichtet hierüber seit Jahren. Physisch vorhandenes Gold und Goldforderungen an Dritte werden hierbei von Zentralbanken in einer Position zusammengefasst. Das ist natürlich ein buchhalterische Riesensauerei, aber wie gesagt: nichts Neues.

Neu ist jedoch der Gedanke, dass auch beim IMF-Gold etwas faul sein könnte:

Wird das IMF-Gold zum Teil doppelt gezählt?

Größte Goldreserven, aktuell
Man sieht, dass die 3.005 Tonnen des IMF eine nicht unbedeutende Größe darstellen.

Diese 3.005 Tonen unterteilen sich in das Gold, welches der IMF zu seiner Gründung 1944 erhalten hat ...

Christoph auf Bavaria for Ron Paul um 10:00

Links überholt Rechts

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rechts-überholen

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Das «Ländle», wie Baden-Württemberg bei den Einheimischen auch noch genannt wird, setzt in einem ersten Schritt den von der WHO und der EU-Kommission geforderten Passivtrinkerschutz um und erläßt erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik ein partielles Alkoholverbot. Zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr darf im «Ländle» an Tankstellen, Kiosken und Supermärkten kein Alkohol mehr verkauft werden. Als Grund muß wieder einmal der «Jugendschutz» herhalten. Man wolle, so die Moralapostel in der Politik, die «Trinkgelage von Jugendlichen» eindämmen und meint dabei die Erwachsenen, denn zu dieser Nachtzeit sind Jugendliche wochentags im Bett oder wochenendlich in der Disco ...

Carolus Magnus auf sackstark um 10:00

Die Spekulanten sind schuld an der Krise in Griechenland, am Wertverlust des Euro. Das überrascht nicht – waren sie doch schon schuld am Ausstieg der Briten aus dem europäischen Wirtschaftsraum, an der aktuellen Finanzkrise und an vielen anderen schlimmen Entwicklungen. Sie müssen, so fordert eine Allianz von Politikern von der deutschen Kanzlerin bis zum griechischen Premier, daran gehindert werden, die Krise zu verschärfen. Folterinstrumente sollen ausgepackt werden.

Doch was ist wirklich passiert? Auf den Finanzmärkten spiegelt sich (endlich!) einfach das wieder, was ohnehin jeder Beobachter weiß: Dass die griechische Verschuldung, die überbordenden Staatsausgaben langfristig nicht tragbar sind ...

Sascha Tamm auf Antibürokratieteam um 09:43

Abendzeitung

Diese Pressemeldung der bayerischen Staatskanzlei interessierte mich (Ich habe durch Spiegel Offline und Focus Offline davon erfahren, aber die verlinken das weltwelte Internet nicht, also verlinke ich sie auch nicht…) “Der Leiter des Büros des Ministerpräsidenten wurde wegen eines Dienstvergehens von seinen Aufgaben entbunden. Ein Disziplinarverfahren wird eingeleitet.”

“Leiter Büro Ministerpräsident” lautet die Überschrift. Wollen die einem die Boolesche Algebra mit Google schon vorgeben oder ist der Genitiv in Bayern jetzt verboten?

Der abgelöste Herr heisst Zorzi, der Münchener Merkur schrieb vor zwei Jahren über ihn: “Die Zukunft von Landesgeschäftsführer Markus Zorzi (43), der als ranghöchster Mitarbeiter sogar im Parteipräsidium ...

admin auf Burks’ Blog um 09:39

Die Lage ist prekär, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitbürger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende Gift des Kapitalismus. Daniel Drungels ist einer davon, ein armes Würstchen, das unter seiner Lage leidet, seit er von ihr erfahren hat. Im Un terschied zu vielen anderen aber hat Dungels sich entschlossen, nicht länger zu schweigen, sondern sein Schicksal öffentlich zu machen. Herausgekommen ist ein ...

ppq auf Politplatschquatsch um 09:32

Acht junge Brasilianer, die für ein Parlamentsmandat kandidieren, waren auf Einladung der Stiftung für die Freiheit Düsseldorf und Berlin – just zu dem Zeitpunkt, als der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stand.

FNSt um 09:30

Wie die unsichtbare Hand des großen Moralphilosophen Adam Smith, dem PPQ traditionell alle seine Beiträge widmet, arbeitet der kurz vor dem endgültigen Verbot stehende Internetkonzern Google ganz rechts außen daran, passende Werbebanner zu den häufig sehr fragwürdigen Inhalten dieses Boards zu hissen. Mal gelingt das so wunderbar, dass wir dankbare Mails von zufriedenen Nutzern bekommen, mal zeigen sich Opfer und Täter der unzulässigen Kaltakquise gleichermaßen verstört: "Suchen Sie MfS Stasi?" heißt es etwa derzeit gelegentlich, "finden Sie MfS Stasi bei uns". Verwiesen wird dann allerdings nicht auf die von uns derzeit häufiger zitierte Qualitätswebsite stasiporn.com, sondern auf ein Portal ...

ppq auf Politplatschquatsch um 09:09

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungs-beschwerde abgelehnt, die sich gegen Versuchsreihen am europäischen Kernforschungszentrum Cern richtete. (...) Die Größe eines vermeintlichen Schadens – hier die Vernichtung der Erde – erlaube keinen Verzicht auf eine ordentliche Begründung. Es genüge nicht, "Warnungen auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen, also gegenüber

Zettel auf Zettel um 09:06

Die Seite www.wirtschaftsfacts.de macht sich häufig die Mühe, aktuelle Artikel aus der US-Finanzblog-Szene zu übersetzen. Darunter sind wahre Perlen wie diese hier:

Fed könnte in Insolvenz rutschen (Zerohedge-Übersetzung weiter unten im Artikel)

Herzlichen Dank an das Team der Seite!

Fabio Bossi auf Bavaria for Ron Paul um 08:34

Nur 48 Stunden nach den ersten PPQ-Enthüllungen zu mutmaßlich nicht völlig ausgeschlossenen Fällen von Kindesmissbrauch in der früheren DDR ziehen die Leitmedien entschlossen nach. Die Leipziger Volkszeitung hat die Spur der Kinderschänder von den Redaktionsräumlichkeiten bis vor die eigene Haustür verfolgt und einen ehemaligen Bewohner des Eilenburger Ernst-Schneller-Heims gefunden, der versichert, dass es dort "in den Jahren 1970 bis 1980 täglich zu sexuellen Übergriffen" gekommen sei. Danach hätten die Opfer "mehrmals täglich sexuelle Belästigungen" über sich ergehen lassen müssen. So mussten sie "etwa nackt zum Duschraum laufen" und dann dort völlig unbekleidet duschen, obwohl weder katholische noch protestantische Funktionsträger in ...

ppq auf Politplatschquatsch um 08:00

Wer Joachim Fest, Golo Mann oder Sebastian Haffner schätzt, wird sich auch von Alexander Gauland gut unterhalten wissen

von Ansgar Lange

Die deutsche Geschichte lief nicht automatisch auf Adolf Hitler zu. Mit diesen Worten lässt sich Alexander Gaulands schmaler Band „Die Deutschen und ihre Geschichte“ zusammenfassen. Der Autor ist ein bekennender Konservativer. Seine Artikel erscheinen heute vor allem im „Tagesspiegel“ und in der „Welt“. Für Caspar von Schrenck-Notzings „Criticón“ hat er in den 70er und 80er Jahren einige noch immer lesenswerte Autorenporträts vornehmlich englischer Schriftsteller geliefert. Zuletzt war der 1941 geborene Gauland, der einst auch als Staatssekretär in der hessischen ...

ef-magazin um 07:57

Die Bundesregierung befürwortet die Gründung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) nach dem Vorbild des Internationalen Währungsfonds (IWF). Mit dem EWF soll die “akute Krise” bewältigt und für künftige Fälle ein “Krisenmanagement” sichergestellt werden. Dieser Plan dürfte bei den Regierungen im Euroraum auf Zustimmung stoßen, verspricht er doch den disziplinierenden Druck der Kapitalmärkte auf das eigene Finanzgebaren abzuschwächen. Doch was sind die weiteren ökonomischen Konsequenzen eines solchen Vorhabens? Um diese Frage zu beantworten, ist es aufschlussreich, zunächst die Finanzierung des IWF zu betrachten. Um die “internationale Liquidität ...

Thorsten Polleit auf Wirtschaftliche Freiheit um 06:00

Nach den Vorüberlegungen und der Skizze ausgewählter bisheriger Ansätze über die Finanzierung 2.0, wird es in diesem Beitrag deutlich konkreter. In der Folge möchte ich eine Diskussion darüber anregen, ob das Prinzip einer Peer-to-Peer-Eigenkapitalbörse eine Lösung sein könnte, um die im Vorwort skizzierte Eigenkapitallücke zu verkleinern. Wie bereits gestern erwähnt, ist die Idee keineswegs neu und wird etwa für Startups unter dem Titel Crowdfunding versucht. Gleichwohl mangelt es bisher an einer Lösung, die sich an etablierte Unternehmen wendet.

Grundprinzip einer Peer-to-Peer-Eigenkapitalbörse

Über eine P2P-Börse sollen Anleger und Investoren direkt mittelständischen Unternehmen Eigenkapital oder Eigenkapital nahe Mittel in verschiedenen Risikoklassen ...

dels auf Blicklog um 00:40

9. März 2010

Das neue und erfrischende DRadio-Wissen hat sich in einem Beitrag mit dem als “revolutionär” bezeichneten Papier des Chefökonom des IWF, Olivier Blanchard, befasst, in dem er über den Nutzen einer höheren Inflation philosophiert. Der Hörbeitrag kann hier gehört werden:

Zur Erläuterung schreibt DRadio Wissen:

Olivier Blanchard, der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, hat ein Papier veröffentlicht. Es nennt sich “Rethinking Macroeconomic Policy”, also soviel wie “Wirtschaftspolitik, neu gedacht”. Obwohl Blanchards Text nur 17 Seiten lang ist, hat er heftige Reaktionen ausgelöst: “Revolutionär” sei das Papier, “brisant”, “sensationell”, eine “unerhörte Tat”. Denn darin denkt Blanchard erstmalig darüber nach, ob höhere Inflationsraten nicht ...

dels auf Blicklog um 23:58

Am Montag hat die Otto-Brenner-Stiftung ein wenig schmeichelhafte Studie zum Wirtschaftsjournalismus veröffentlicht (siehe dazu bemerkenswerten Beitrag im Spiegelfechter). Über mangelnde Vielfalt, Tiefe und Meinungen brauchen sich Medienkonsumenten, die über die Leitmedien hinausschauen, freilich nicht beklagen. Die meisten Beiträge dieser Webschau Wirtschaftsblogs stammen von Nichtjournalisten, bieten gleichwohl ein umfassendes und interessantes Themenspektrum mit genügend Lesestoff abseits gefälliger “PR-Berichterstattung” oder oberflächlicher Effekthascherei. Wie immer ist dies nur ein kleiner Ausschnitt vieler lesenswerter Beiträge, die allein in den letzten Tagen erschienen sind.

Wirtschaftslage und Wirtschaftspolitik

Trimmed-mean Inflation: Trend abwärtsgerichtet

Rohstoff-Wette:  Für Rohstoffe spricht immer noch einiges

Die Debatte um höhere Inflation ist nicht ...

dels auf Blicklog um 23:10

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